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News - Ausland
11.06.2009
Presse: Magna soll mit allen EU-Regierungen verhandeln
aktiencheck.de

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Aurora (aktiencheck.de AG) - Aktuellen Presseberichten zufolge will sich Großbritannien stärker um die Rettung der europäischen Produktionsstätten des insolventen US-Automobilherstellers General Motors Corp. (GM) (ISIN US3704421052/ WKN 850000) bemühen. Dies berichtet das "Handelsblatt" am Donnerstag in seiner Online-Ausgabe.

Unter Berufung auf ein Gespräch zwischen dem britischen Wirtschaftsminister Peter Mandelson und seinem deutschen Amtskollegen Karl-Theodor zu Guttenberg in Berlin schreibt die Zeitung, dass eine langfristige Perspektive für GM Europa als Ganzes die Voraussetzung hierfür sei. Deshalb habe sich Mandelson mit der Bundesregierung auch sehr eng abgesprochen, um nicht nur Opel, sondern auch die britische GM-Tochter Vauxhall vor dem amerikanische Insolvenzverfahren zu retten.

Zugleich hatte Mandelson angedeutet, dass nach der staatlichen Absicherung der Übergangslösung für GM Europa nun eine neue Verhandlungsrunde beginne, in der sich einzelne EU-Regierungen stärker in die Gespräche mit dem kanadisch-österreichischen Investor Magna International Inc. (ISIN CA5592224011/ WKN 868610) einschalten wollten. "Die Auffanglösung hat Verhandlungen zwischen Magna und GM über einen endgültigen Vertrag erst möglich gemacht. Jetzt wird Magna auch mit einzelnen EU-Regierungen sprechen müssen", wird Mandelson zitiert.

Während die Magna-Aktie bei 39,25 Dollar (-0,63 Prozent) notiert, werden die GM-Papiere bei 1,33 Dollar (-16,35 Prozent) gehandelt. (11.06.2009/ac/n/a)


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