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News - Ausland
01.06.2009
Presse: Magna erhält Zuschlag für Opel
aktiencheck.de

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Detroit, MI (aktiencheck.de AG) - Der kanadisch-österreichische Automobilzulieferer Magna International Inc. (ISIN CA5592224011/ WKN 868610) will nach Aussage des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch in den kommenden fünf Jahren insgesamt 500 Mio. Euro bei der zum angeschlagenen US-Autobauer General Motors Corp. (GM) (ISIN US3704421052/ WKN 850000) gehörenden Opel investieren.

In einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Sonntagausgabe) erklärte der CDU-Politiker, Magna habe außerdem erklärt, dass etwas mehr als 2.000 Arbeitsplätze bei Opel in Deutschland gestrichen würden, "wobei nach Auffassung der neuen Eigner keine betriebsbedingten Kündigungen notwendig sein werden."

Die "Rheinische Post" hatte in ihrer Samstagsausgabe berichtet, dass eine Übernahme von Opel durch Magna unmittelbar bevorstehe. Nach Informationen der Zeitung habe der kanadisch- österreichische Konzern eine Einigung mit den Vertretern von General Motors über den Kauf von Opel erzielt. Eine entsprechende Absichtserklärung, ein so genannter "Letter of Intent", sei unterschrieben, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise. Unterzeichner sind nach Angaben der Rheinischen Post der Magna-Konzern, die russischen Partner des Autozulieferers und der US-Konzerns General Motors. Der Vorvertrag umfasst auch die von General Motors im Spitzentreffen am Donnerstag verlangten Soforthilfen von 300 Mio. Euro. Die Bundesregierung müsse nach diesem Konzept aber keine zusätzlichen Mittel bereitstellen, schreibt die Zeitung. Es bleibe damit bei den bislang in Rede stehenden Kreditbürgschaften in Höhe von 4,5 Mrd. Euro. Ein Treuhandvertrag für die Zwischenfinanzierung für Opel solle bis Dienstag zwischen Bundesregierung und US-Regierung ausgearbeitet werden.

Die Aktie von Magna International notierte zuletzt in den USA bei 34,55 Dollar. (01.06.2009/ac/n/a)


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