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Analysen - Ausland
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26.05.2009
Nationale Suisse "hold"
Vontobel Research
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www.optionsscheinecheck.de
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Zürich (aktiencheck.de AG) - Stefan Schürmann, Analyst von Vontobel Research, stuft die Nationale Suisse-Aktie (ISIN CH0010811971/ WKN 879282) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" weiter mit "hold" ein.
Die Generalversammlung vom 18. Mai habe den vom Verwaltungsrat vorgeschlagenen Split der Namensaktien im Verhältnis von 1:20 genehmigt. Der Nennwert pro Aktie betrage jetzt CHF 0,40 (bisher CHF 8). Der Beginn des Handels mit den gesplitteten Aktien an der SIX Swiss Exchange sei für den 26. Mai 2009 geplant. Da die Aktie jetzt leichter handelbar sei, sollte sich durch den Aktiensplit die Liquidität erhöhen und die Situation der Kleinaktionäre aufgrund der ebenfalls genehmigten Dividende verbessern.
Nach dem Aktiensplit bleibe das Gesellschaftskapital unverändert CHF 8.400.000. Im nächsten Schritt werde das Kapital um CHF 420.000 (5%) auf CHF 8.820.000 über eine ordentliche Kapitalerhöhung durch die Ausgabe von 1.050.000 Namensaktien mit einem Nennwert von CHF 0,40 pro Aktie erhöht. Dieses zusätzliche Kapital werde danach für die Ausschüttung einer Dividende eingesetzt. Das zusätzliche Aktienkapital werde durch den Transfer von freien Rückstellungen auf das Kapitalkonto geschaffen - d. h. ohne Kapitalzuführung durch die Aktionäre. Es sei geplant, dass der Handel mit den Bezugsrechten an der SIX Swiss Exchange vom 26. Mai bis 4. Juni 2009 erfolge.
Die Analysten seien der Meinung, dass der Aktiensplit die Einstellung der Aktionäre gegenüber der Schweizerischen National-Versicherung verbessern werde.
Da die Nationale Suisse-Aktie knapp unter dem von ihnen geschätzten, voraussichtlichen Buchwert gehandelt wird, bestätigen die Analysten von Vontobel Research ihre "hold"-Empfehlung. Aufgrund des Aktiensplits würden sie ihr bisheriges Kursziel von CHF 600 entsprechend auf CHF 30 pro neue Aktie anpassen. (Analyse vom 26.05.2009) (26.05.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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