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20.05.2009
London Stock Exchange: Einmaleffekte belasten Jahresergebnis
aktiencheck.de
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London (aktiencheck.de AG) - Die London Stock Exchange plc (LSE) (ISIN GB00B0SWJX34/ WKN A0JEJF) hat am Mittwoch die Geschäftszahlen für das abgelaufene Fiskaljahr vorgelegt.
Demnach konnte der britische Börsenbetreiber seinen Umsatz im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahresquartal um 23 Prozent auf 671,4 Mio. Britische Pfund (GBP) steigern. Dabei profitierte man vor allem vom Zusammenschluss mit der Borsa Italiana. Beim operativen Ergebnis wurde ein Verlust von 210,0 Mio. GBP ausgewiesen, nach einem operativen Gewinn von 265,2 Mio. GBP im Vorjahr. Bereinigt um Goodwill-Abschreibungen und sonstige negative Einmaleffekte lag der operative Gewinn im Berichtszeitraum mit 338,6 Mio. GBP über dem Vorjahreswert von 289,0 Mio. GBP. Beim Vorsteuerergebnis wies die LSE einen Verlust von 250,8 Mio. GBP aus, nach einem Vorsteuergewinn von 227,0 Mio. GBP im Vorjahr. Um Einmaleffekte bereinigt lag der Vorsteuergewinn im Berichtszeitraum bei 304,7 Mio. GBP, nach einem Vorsteuergewinn von 258,5 Mio. GBP im Vorjahr.
Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern eine weiterhin schwierige Lage an den internationalen Kapitalmärkten, wobei sich die LSE insgesamt gut positioniert sieht. Durch den Zusammenschluss mit der Borsa Italiana geht man außerdem von höheren Synergien im Gesamtvolumen von 32 Mio. GBP aus.
Die Aktie der London Stock Exchange notiert aktuell mit einem Plus von 0,21 Prozent bei 701,50 Pence. (20.05.2009/ac/n/a)
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