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News - Ausland
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13.05.2009
AIG will sich von Vermögenswerten trennen
aktiencheck.de
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New York (aktiencheck.de AG) - Die von der Regierung eingesetzte Führung des angeschlagenen Versicherungskonzerns American International Group Inc. (AIG) (ISIN US0268741073/ WKN 859520) plant den Verkauf zahlreicher ausländischer Vermögenswerte, um die Staatshilfen zurückzahlen zu können.
Laut Chief Executive Officer Edward Libby seien die Risiken, dass die Sanierung scheitere, nicht gänzlich beseitigt, jedoch deutlich gesunken. "Ich kann Ihnen versichern, dass wir alles tun werden, was wir können, damit wir nicht weitere Staatshilfen benötigen", so Libby. AIG hat bis dato Staatshilfen von mehr als 180 Mrd. Dollar von der amerikanischen Regierung erhalten.
Edolphus Towns, ein republikanischer Abgeordneter, meldete bezüglich des Sanierungsplans Bedenken an. Es stelle sich die Frage, ob es Sinn macht, sich gerade jetzt von vielen Vermögenswerten zu trennen, weil in der derzeitigen Situation die zu erzielenden Preise gering seien. Towns forderte zudem weitere Details über die langfristige Strategie des Unternehmens an. Wie gab am Montag bekannt, dass er ein Abkommen zum Verkauf seiner Haupt-Immobilien-Holding in Tokio für rund 1,2 Mrd. Dollar in bar an die Nippon Life Insurance Co. geschlossen hat.
Den Angaben zufolge hat das betreffende Grundstück eine Fläche von rund 4.000 Quadratmeter, auf der sich das AIG Otemachi Building in Tokio befindet. Die Transaktion wird voraussichtlich im zweiten Quartal abgeschlossen, hieß es.
Die Aktie von AIG verliert an der NYSE aktuell 8,84 Prozent auf 1,65 Dollar. (13.05.2009/ac/n/a)
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