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News - Nebenwerte
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07.05.2009
DEUTZ rutscht in Verlustzone
aktiencheck.de
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Köln (aktiencheck.de AG) - Der Motorenhersteller DEUTZ AG (ISIN DE0006305006/ WKN 630500) musste wie erwartet infolge der weltweiten Wirtschaftskrise im ersten Quartal 2009 einen Rückgang bei Auftragseingang, Absatz, Umsatz und Ergebnis ausweisen.
Wie der im SDAX notierte Konzern am Donnerstag erklärte, sank der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahresquartal um 52,5 Prozent auf 205,9 Mio. Euro und der Motorenabsatz um 58,0 Prozent auf 30.589 Motoren. Der Umsatz reduzierte sich um 44,4 Prozent auf 220,6 Mio. Euro, nach 397,0 Mio. Euro im ersten Quartal 2008.
Das operative Ergebnis (EBIT) verschlechterte sich von 17,0 Mio. auf -19,9 Mio. Euro. Belastend wirkte sich vor allem der rezessionsbedingt starke Volumenrückgang aus. Zudem konnten die Kosten nicht im gleichen Tempo reduziert werden. Das Konzernergebnis vor Ertragssteuern aus fortgeführten Aktivitäten schrumpfte auf -21,9 Mio. (2008: +15,8 Mio.) Euro; nach Ertragsteuern sank es auf -23,7 Mio. (2008: +13,5 Mio.) Euro.
Angesichts der aktuell schwachen Nachfrage und fehlender Anzeichen einer Erholung für den weiteren Jahresverlauf geht der Vorstand davon aus, dass Auftragseingang, Absatz, Umsatz und Ergebnis für das gesamte Geschäftsjahr 2009 sehr deutlich unter dem Vorjahr liegen werden.
Die Aktie von DEUTZ gewinnt aktuell 0,90 Prozent auf 3,35 Euro. (07.05.2009/ac/n/nw)
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