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05.05.2009
Deutsche Postbank muss Ergebnisrückgang ausweisen
aktiencheck.de

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Bonn (aktiencheck.de AG) - Die Deutsche Postbank AG ISIN DE0008001009/ WKN 800100) konnte im ersten Quartal dank eines steuerlichen Einmaleffektes ein positives Ergebnis ausweisen.

Wie das im MDAX notierte Kreditinstitut am Dienstag erklärte, verzeichnete man beim Vorsteuerergebnis im Berichtszeitraum einen Verlust von 91 Mio. Euro, nachdem im Vorjahresquartal ein Vorsteuergewinn von 168 Mio. Euro erzielt worden war. Beim Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge wurde ein Anstieg auf 509 Mio. Euro verbucht (Vorjahreszeitraum: 482 Mio. Euro), während der Provisionsüberschuss von 359 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 308 Mio. Euro zurückging. Das Handelsergebnis war mit 107 Mio. Euro negativ, nachdem man im Vorjahreszeitraum hier noch einen Gewinn von 12 Mio. Euro zu verzeichnen hatte. Dank eines steuerlichen Einmaleffekts wurde ein Konzerngewinn von 84 Mio. Euro ausgewiesen, nachdem im Vorjahreszeitraum ein Nachsteuergewinn von 117 Mio. Euro erzielt worden war. Erfreulich entwickelte sich die Kernkapitalquote (Tier-1-Ratio): Trotz Belastungen aus Ratingveränderungen konnte die Postbank die Quote mit 7,2 Prozent gegenüber 7,4 Prozent zum Jahresende 2008 recht stabil halten und sich gegenüber dem Vorjahresquartal (6,7 Prozent) sogar spürbar verbessern, teilte das Kreditinstitut weiter mit.

"Wir sind zuversichtlich, dass wir mit dem vierten Quartal 2008 den Höhepunkt der Belastungen aus der Finanzmarktkrise bereits hinter uns gelassen haben und sich der Trend nun langsam umkehrt", sagte der Vorstandschef Dr. Wolfgang Klein. Er unterstrich, dass die Maßnahmen des 2008 eingeleiteten Aktionsplans zur Optimierung der Ertragsqualität und des Risikoprofils bereits gegriffen haben. Stärkere Belastungen der Gewinn- und Verlustrechung sowie der Bilanz konnten so vermieden werden. Die Postbank hatte Ende 2008 im Rahmen des Aktionsplans ihre Aktienbestände vollständig aufgelöst und durch verschiedene Maßnahmen die Kernkapitalposition stabilisiert.

Die Postbank geht weiterhin davon aus, dass die Gesamtbelastungen 2009 unter denen des Jahres 2008 liegen werden - unter der Voraussetzung, dass keine weitere makroökonomische Verschlechterung über das derzeit erwartete Niveau hinaus eintritt.

Die Aktie der Deutschen Postbank notierte zuletzt bei 16,33 Euro.
(05.05.2009/ac/n/d)


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