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Analysen - DAX 100
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07.04.2009
Deutsche EuroShop unter der Lupe
DaxVestor
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www.optionsscheinecheck.de
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Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "DaxVestor" nehmen die Aktie der Deutschen EuroShop (ISIN DE0007480204/ WKN 748020) unter die Lupe.
Langweilig, aber solide. So könnte man das Image der Deutschen EuroShop beschreiben. Das Unternehmen betreibe vor allem Einkaufscenter und generiere durch einen sehr geringen Leerstand und langfristige Mietverträge auch in der Krise Gewinne. Die würden zwar nicht in spektakulären Gewinnsprüngen anfallen, dafür jedoch stabil und verlässlich. Keine schlechten Voraussetzungen für unruhige Zeiten.
Die Strategie des Unternehmens, sich auf mittelgroße Städte zu konzentrieren, scheine aufzugehen. So gehe man dem Konkurrenzkampf in den Metropolen aus dem Weg und müsse keine großen Umsatzschwankungen fürchten. Vorstandschef Claus-Matthias Böge habe daher keine Probleme damit, die Ziele für 2009 anzuheben. Das sei kein Wunder, denn die Vermietungsquote liege bei 100 Prozent. Der Umsatz solle daher um zehn Prozent auf 125 bis 128 Mio. EUR steigen, das EBIT um acht Prozent auf 105 bis 108 Mio. EUR. Risiken sehe er in der aktuellen Marktlage kaum. Man sehe vor allem das erhöhte Insolvenzrisiko im Einzelhandel und die erschwerte Kreditvergabe der Banken als die größten Hemmnisse. Großer Expansionsdrang dürfte daher erst einmal nicht bevorstehen.
Im Vergleich zum MDAX und den darin enthaltenen Immobilienaktien sehe der Kursverlust der Deutschen EuroShop-Aktie von rund 30 Prozent seit Mitte 2007 regelrecht gering aus. Dies liege am robusten Geschäftsmodell der Deutschen EuroShop, das auch in der Krise bislang einen positiven Cash-Flow produziert habe.
Die Deutsche EuroShop zählt nach Ansicht der Experten vom "DaxVestor" zu den wenigen Unternehmen, die gut durch die Krise kommen. Das dürfte der Aktie in den nächsten Monaten Auftrieb geben. (Analyse vom 07.04.2009) (07.04.2009/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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