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Analysen - Ausland
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03.04.2009
Intercell Neuempfehlung
Hanseatischer Börsendienst
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www.optionsscheinecheck.de
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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Die aktuelle Neuempfehlung der Experten vom "Hanseatischen Börsendienst" ist die Aktie der Intercell AG (ISIN AT0000612601/ WKN A0D8HW).
Das Unternehmen habe nun die eigentlich für 2008 erhoffte Marktzulassung in Amerika für Ixiaro bekommen. Ixiaro sei ein Impfstoff gegen die lebensgefährliche Infektionskrankheit Japanische Enzephalitis (JEV). Mangels einer spezifischen Therapie, würden Gesundheitsexperten die Impfung als einzigen Schutz für Reisende und Militärbedienstete in den vom Virus betroffenen Regionen empfehlen. In Australien sei das Medikament schon im Januar zugelassen worden, für Europa werde sie in Kürze erwartet und es gebe bereits Vorverträge mit der US-Armee.
Das Unternehmen könne mit einer gut gefüllten Produktpipeline aufwarten. Vier Wirkstoffe dürften in diesem Jahr in die finale dritte Phase, drei weitere in die Phase zwei der klinischen Studien gehen. In schwierigen Zeiten sei auch die mit einem Kapitalpolster von rund 200 Mio. Euro gut ausgestattete Liquiditätslage von Bedeutung. Somit sei man solide finanziert und dürfte keine Probleme haben auch langfristig zu überleben.
Im Vorjahr sei der Umsatz von 53,3 Mio. Euro auf 55,8 Mio. Euro gestiegen. Vor Steuern sei ein Verlust von 7,38 Mio. Euro angefallen, aber durch geltend gemachte Steuerforderungen sei daraus unter dem Strich ein Nettogewinn von 7,18 Mio. Euro nach plus 5 Mio. Euro im Jahr 2007 geworden.
Aus Sicht der Charttechnik bewege sich die Aktie zwar noch in einem Abwärtstrend. Aber viel fehle nach dem jüngsten Kursprung nicht mehr, bis es auch in dieser Hinsicht wieder besser aussehe. Analysten würden der Aktie Kurse von 30 Euro und mehr zutrauen.
Die Experten vom "Hanseatischen Börsendienst" halten die Intercell-Aktie ebenfalls erst in diesem Bereich für fair bewertet und erachten sie als eine der vielverprechendsten Biotech-Aktien. (Ausgabe 7 vom 01.04.2009) (03.04.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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