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News - Ausland
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31.03.2009
Fortis muss Jahresverlust von 28 Mrd. Euro ausweisen
aktiencheck.de
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Brüssel (aktiencheck.de AG) - Der angeschlagene belgisch-niederländische Finanzdienstleister Fortis S.A. (ISIN BE0003801181/ WKN 982570) gab am Dienstag bekannt, dass er im abgelaufenen Geschäftsjahr einen drastischen Milliarden-Verlust erwirtschaftet hat, was mit der Abspaltung des Bankgeschäfts zusammenhängt, das inzwischen vom belgischen und niederländischen Staat übernommen wurde.
Der den Aktionären zuzurechnende Nettoverlust belief sich demnach auf 28,02 Mrd. Euro, im Vergleich zu einem Gewinn von 3,99 Mrd. Euro im Vorjahr. Dabei lag der Verlust aus dem nicht fortgeführten Geschäft bei 27,41 Mrd. Euro, einschließlich einem Minus von 20,82 Mrd. Euro für die Fortis Bank und einem Minus von 8,59 Mrd. Euro für die Fortis Bank Nederland Holding.
Der Konzern war in Folge der Finanzkrise ins Schlingern geraten und im Herbst 2008 von den Regierungen in Belgien, den Niederlanden und Luxemburg aufgespalten worden, um einen Zusammenbruch zu verhindern. Zuvor hatte die Gruppe bereits Milliardenhilfen erhalten.
Die Aktie von Fortis verliert in Brüssel derzeit 1,34 Prozent auf 1,33 Euro. (31.03.2009/ac/n/a)
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