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Analysen - Ausland
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02.03.2009
HSBC reduzieren
Independent Research
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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von Independent Research, Pierre Drach und Markus Armer, raten nach wie vor zum Reduzieren der HSBC-Aktie (ISIN GB0005405286/ WKN 923893).
Das britische Kreditinstitut habe vorläufige Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2008 publiziert. Während sich das EBT auf 9,31 Mrd. USD verringert habe, sei der Nettogewinn von 19,13 auf 5,73 Mrd. USD eingebrochen. So sei die Bank in 2008 vor allem in den USA durch die Finanzmarktkrise belastet worden und habe dort sehr hohe Verluste erzielt. Die Dividende werde von 0,87 auf 0,93 USD erhöht.
Insgesamt hätten die Vorabzahlen im Rahmen der Erwartungen gelegen. Um die Kapitalbasis zu stärken, sei eine Kapitalerhöhung angekündigt worden. Darüber wolle HSBC 12,5 Mrd. GBP einnehmen. Immerhin habe HSBC bisher noch keine Staatshilfe in Anspruch genommen.
Der Ausblick für 2009 werde von der Geschäftsführung als "extrem schwierig" bezeichnet. Für die Analysten sei der Konzern mit seinem globalen Geschäft und den hohen Einlagen von Privatkunden deutlich besser vor der Finanzmarktkrise geschützt als der Branchendurchschnitt. Wegen der Kapitalerhöhung hätten die Analysten ihre Schätzungen überarbeitet und würden nun für 2009 ein EPS von 0,80 USD (bisher: 1,03 USD) und für 2010 von 1,10 USD (bisher: 1,38 USD) prognostizieren.
Die Analysten von Independent Research bleiben vorerst bei ihrem "reduzieren"-Votum für die HSBC-Aktie und belassen das Kursziel bei 470 GBp. (Analyse vom 02.03.2009) (02.03.2009/ac/a/a)
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