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News - Marktberichte
19.02.2009
SMI: Freundlich - Nestlé nach Zahlen gesucht, UBS erzielt Einigung in den USA
aktiencheck.de

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Zürich (aktiencheck.de AG) - Der Schweizer Aktienmarkt orientiert sich am Donnerstagvormittag nach oben. Der Swiss Market Index (SMI) kann aktuell 0,82 Prozent zulegen auf 4.996,08 Indexpunkte. Der Swiss Leader Index (SLI) verbessert sich daneben um 0,64 Prozent auf 708,53 Zähler. Die Wall Street hat sich am Vorabend ohne größere Ausschläge in die eine oder andere Richtung in den Feierabend verabschiedet. Der japanische Nikkei-Index konnte heute leicht zulegen.

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé gab bekannt, dass er seinen Reingewinn im Geschäftsjahr 2008 in Zusammenhang mit einem Einmalertrag aus dem Verkauf von 24,8 Prozent der Anteile der Alcon Inc. an Novartis (-2 Prozent) um rund 69 Prozent steigern konnte. Der konsolidierte Umsatz der Gruppe erhöhte sich um gut 2 Prozent. Für das Jahr 2009 ist Nestlé entschlossen, ein an 5 Prozent zumindest heranreichendes organisches Wachstum sowie eine weitere Verbesserung der EBIT-Marge bei konstanten Wechselkursen zu erzielen. Die Aktie gewinnt an der SMI-Spitze fast 5 Prozent.

Titel der Großbank UBS ziehen dahinter um knapp 4 Prozent an. Im Zusammenhang mit den Untersuchungen der US-Behörden zu grenzüberschreitenden Bankdienstleistungen für amerikanische Kunden hat das Finanzinstitut mit dem US-Justizministerium ein Deferred Prosecution Agreement (DPA) und mit der US-Börsenaufsicht SEC eine Einigung im Rahmen einer Consent Order erzielt. Insgesamt wird die UBS dabei einen Betrag von 780 Mio. Dollar zahlen.

Papiere der Swiss Re legen ein knappes Prozent zu. Der Rückversicherer ist im Geschäftsjahr 2008 in die roten Zahlen gerutscht. Verantwortlich dafür waren den Angaben zufolge vor allem Anlageverluste. Ungeachtet der extremen Turbulenzen an den Finanzmärkten und einer erheblichen Schadenbelastung durch Naturkatastrophen habe das Kerngeschäft ein sehr gutes versicherungstechnisches Ergebnis erzielt. Die Erneuerungsrunde 2009 sei von rund 2 Prozent höheren Prämiensätzen geprägt gewesen, was bei konstanten Wechselkursen zu einer Zunahme des Prämienvolumens von rund 6 Prozent geführt habe.

Dagegen sacken Anteilsscheine des Biopharmaunternehmens Actelion um 3,5 Prozent ab. Der Konzern konnte Umsatz und Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr jeweils deutlich steigern. Eine insgeheim erhoffte positive Überraschung ist dabei allerdings ausgeblieben. (19.02.2009/ac/n/m)


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