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News - DAX 100
19.02.2009
Deutsche Postbank leidet unter Finanzkrise
aktiencheck.de

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Bonn (aktiencheck.de AG) - Die Deutsche Postbank AG (ISIN DE0008001009/ WKN 800100) musste im Zuge der Auswirkungen der internationalen Finanzkrise im abgelaufenen Fiskaljahr erstmals einen Verlust ausweisen.

Wie das Kreditinstitut am Donnerstag erklärte, verbuchte man beim Vorsteuerergebnis einen Verlust von 974 Mio. Euro, nach einem Vorsteuergewinn von 992 Mio. Euro im Vorjahr. Beim Nachsteuerergebnis wurde ein Verlust von 821 Mio. Euro ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 856 Mio. Euro im Vorjahr. Wesentlichen Anteil an der deutlich schwächeren Ergebnisentwicklung hatte vor allem das Ergebnis aus Finanzanlagen, bei dem angesichts der schwachen Kapitalmärkte sowie dem angekündigten aktiven Abbau des Aktienportfolios ein Verlust von 1,25 Mrd. Euro zu Buche stand (Vorjahr: 294 Mio. Euro). Der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge verbesserte sich hingegen leicht von 1,90 Mrd. Euro auf 2,09 Mrd. Euro.

Angesichts der guten operativen Entwicklung - mit stabilen Erträgen aus dem Kundengeschäft und der soliden Refinanzierungsbasis - sieht die Postbank sich gut aufgestellt. Sie will im Rahmen ihres Strategieprogramms "Next Step" das Kundengeschäft konsequent weiterentwickeln. Den eingeschlagenen Weg, Kapitalmarktbestände und Risiken abzubauen, werde man weiter verfolgen. An dem mittelfristigen Ziel eine Eigenkapitalrendite von 13 bis 15 Prozent nach Steuern zu erwirtschaften, wurde festgehalten.

Die Aktie der Deutschen Postbank notierte zuletzt bei 8,75 Euro. (19.02.2009/ac/n/d)


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