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13.02.2009
Lloyds: Rekordverlust bei Tochter HBOS, Aktie bricht ein
aktiencheck.de

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London (aktiencheck.de AG) - Die britische Großbank Lloyds TSB Group plc (ISIN GB0008706128/ WKN 871784) sieht in Zusammenhang mit der Übernahme des im Zuge der Finanzkrise ins Trudeln geratenen Hypothekenanbieter HBOS plc deutliche Belastungen für das Fiskaljahr 2008.

Wie aus einem am Freitag veröffentlichten Trading Statement der britischen Großbank hervorgeht, habe man im abgelaufenen Fiskaljahr für das fortgeführte Geschäft inklusive Einmalbelastungen in Höhe von ungefähr 1,3 Mrd. Britischen Pfund (GBP) in Zusammenhang mit Marktverwerfungen nach vorläufigen Berechnungen einen Vorsteuergewinn von 2,4 Mrd. GBP erzielt.

Bei der HBOS habe sich im Zuge der weiterhin schwierigen Marktbedingungen nach vorläufigen Berechnungen ein Vorsteuerverlust in Höhe von 10 Mrd. GBP für das abgelaufene Fiskaljahr ergeben. Ohne die Berücksichtigung von Einmaleffekten werde HBOS voraussichtlich einen Vorsteuerverlust von 8,5 Mrd. GBP für 2008 ausweisen. Wesentlichen Anteil an dem deutlich negativen Ergebnis haben Konzernangaben zufolge Wertberichtigungen in Höhe von ungefähr 7 Mrd. GBP bei HBOS.

Die Aktie von Lloyds verliert in London aktuell 27,28 Prozent auf 66,10 Pence. (13.02.2009/ac/n/a)


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