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News - Marktberichte
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12.02.2009
SMI: Rote Vorzeichen, Swiss Re und ABB im Blick
aktiencheck.de
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Zürich (aktiencheck.de AG) - Die Schweizer Börse hat am Donnerstagvormittag mit mäßigen Abschlägen zu kämpfen. Der Swiss Market Index (SMI) verliert aktuell 0,38 Prozent und steht bei 5.104,15 Indexpunkten. Gleichzeitig sackt der Swiss Leader Index (SLI) um 0,53 Prozent ab auf 736,48 Zähler. Dabei waren die Vorgaben der Wall Street nicht einmal schlecht. So konnten die wichtigsten US-Indizes am Vorabend durchweg zulegen, wenngleich auch die Tageshöchststände keinen Bestand hatten. In Tokio glitt der Nikkei-Index heute dagegen um 3 Prozent ab. Aus Hongkong wurden ebenfalls deutliche Verluste gemeldet.
Der Rückversicherer Swiss Re meldete heute, dass sein Verwaltungsrat den Rücktritt von Jacques Aigrain als CEO angenommen hat. Als Nachfolger von Aigrain hat der Verwaltungsrat Stefan Lippe, derzeit stellvertretender CEO und COO von Swiss Re, ernannt. Bei den Anlegern sorgt die Meldung offenbar für Erleichterung. Die Aktie gewinnt 4,5 Prozent.
Bei ABB ist ein Zuwachs von 0,6 Prozent auszumachen. Der Mischkonzern gab zuvor bekannt, dass sein Gewinn im vierten Quartal um 88 Prozent eingebrochen ist, was auf Sonderbelastungen sowie einen Einmalertrag im Vorjahr zurückzuführen ist. Die Erwartungen der Analysten wurden damit übertroffen. Der Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum um 5 Prozent. Der Ausblick für den restlichen Jahresverlauf 2009 bleibe unklar, so Joe Hogan, Vorsitzender der ABB-Konzernleitung. Aufbauend auf der führenden Markt- und Technologiestellung und einer flexiblen weltweiten Fertigungsbasis wolle man gestärkt aus diesem Abschwung hervorgehen. Die mittelfristigen Ziele wurden bekräftigt.
Nobel Biocare (+4,4 Prozent) profitieren unterdessen von den Ergebnissen des Mitbewerbers Straumann. Der in Basel ansässige Zahnimplantate-Hersteller hat in 2008 mehr als von Analysten erwartet verdient. Die Aktie gewinnt im breiten Markt gut 9 Prozent.
Am SMI-Ende sacken Richemont um 2 Prozent ab. Deutlich schwächer präsentieren sich auch UBS (-1,8 Prozent) und Syngenta (-1,6 Prozent). Roche fallen um 1,2 Prozent zurück. Nestlé geben 0,8 Prozent und Novartis 0,3 Prozent ab. Außerdem verlieren Papiere der Credit Suisse leicht. (12.02.2009/ac/n/m)
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