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Analysen - Ausland
02.12.2008
Repsol verkaufen
Hamburger Sparkasse

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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Hamburger Sparkasse, Ingo Schmidt, stuft die Repsol-Aktie (ISIN ES0173516115/ WKN 876845) von "halten" auf "verkaufen" herab.

Mit der Übernahme des argentinischen Ölproduzenten Yacimientos Petroliferos Fiscales (YPF) habe Repsol zu den weltweit führenden Ölkonzernen aufgeschlossen. Die mit der Übernahme verbundene hohe Nettoverschuldung des Konzerns sei inzwischen verringert worden. Zu diesem Zweck sei unter anderem eine ertragstarke Beteiligung (Gas Natural) von 47% auf 30,8% reduziert worden.

Bedeutendstes Geschäftsfeld sei der Bereich Raffinerie/Vertrieb, gefolgt von Exploration/Produktion, Gas/Elektrizität sowie Chemie. Trotz der Anstrengungen, die Abhängigkeit von Argentinien zu reduzieren, komme immer noch der größte Teil des Gewinns aus diesem Land. 2006 habe der spanische Konzern eine Reduzierung der bestätigten Bestandsreserven um 25% bekannt geben müssen.

Repsol-YPF zeige sich früher als die Wettbewerber von der konjunkturellen Eintrübung betroffen. Erneut habe die Ergebnisqualität nicht an die Vergleichsunternehmen herangereicht. Fantasie bestehe lediglich aufgrund des neuen Hauptaktionärs.

Angesichts operativer Schwächen und des ihrer Meinung nach zunehmend riskanter werdenden Engagements in Argentinien stufen die Analysten der Hamburger Sparkasse den Repsol-Titel auf "verkaufen" herab. (Analyse vom 02.12.2008) (02.12.2008/ac/a/a)



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