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Analysen - DAX 100
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11.02.2009
Demag Cranes Langfristanlage
Prior Börse
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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Wer sich ein paar Aktien von Demag Cranes (ISIN DE000DCAG010/ WKN DCAG01) zulegt, dürfte langfristig profitieren, so die Experten der "Prior Börse".
Das Unternehmen unterteile seine Aktivitäten in die Sparten Industriekrane, Hafentechnologie und Services. Der Geschäftsbereich Industriekrane stelle neben dem margenstarken Dienstleistungsgeschäft das wichtigste Standbein des Konzerns dar. Hier würden 50% der Umsätze erwirtschaftet. Der Auftragseingang, den man als Indikator für die künftige Lage betrachten könne, habe gegenüber dem Vorjahresquartal um 3% zulegen können. Die operative Marge sei auf rund 9% gestiegen.
Die Geschäfte im Bereich Hafentechnologie hätten sich allerdings deutlich schlechter entwickelt. Das kleinste der drei Standbeine sei vom weltweiten Warenumschlag und dem Wachstum in der Abwicklung von Containern abhängig. Da die Frachtraten rückläufig seien würden die Betreiber von Häfen und Terminals im Moment verbissen versuchen, neue Hafenprojekte zu strecken oder auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Dies habe gravierende Auswirkungen auf Demag Cranes. Der Auftragseingang sei um satte 39% auf 40 Mio. EUR zurückgegangen und die Marge sei mit 2,4% bemitleidenswert.
Gleichwohl habe das Papier, nachdem es im November von den Experten empfohlen worden sei, einen Aufwärtstrend ausgebildet. Der Kurs liege momentan bei 18,80 EUR und der Börsenwert betrage 400 Mio. EUR. Aufgrund der unsicheren Rahmenbedingungen wage das Management momentan keine Prognose.
Demag Cranes sei laut den Experten bis 2011 voll durchfinanziert und die Bewertung sei moderat. Ende Dezember hätten sich 80 Mio. EUR in der Kasse befunden. Das bilde ein solides Polster. Die Eigenkapitalquote betrage solide 31%, das 2009er KGV günstige 6.
Wer sich ein paar Aktien von Demag Cranes zulegt, dürfte langfristig profitieren, so die Experten der "Prior Börse". (Ausgabe 11 vom 11.02.2009) (11.02.2009/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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