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10.02.2009
Ciba muss deutlichen Ergebnisrückgang hinnehmen
aktiencheck.de

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Basel (aktiencheck.de AG) - Der schweizerische Chemiekonzern Ciba Holding AG (ISIN CH0005819724/ WKN 905373) hatte im abgelaufenen Fiskaljahr unter der deutlichen Nachfrageschwäche sowie hohen Einmaleffekten in Zusammenhang mit Restrukturierungen zu leiden.

Wie der vor der Übernahme durch die BASF SE (ISIN DE0005151005/ WKN 515100) stehende Konzern am Dienstag erklärte, lag der Umsatz im abgelaufenen Fiskaljahr bei 5,92 Mrd. Schweizer Franken (CHF), nach 6,52 Mrd. CHF im Vorjahr. Beim operativen Ergebnis wurde ein Verlust von 427 Mio. CHF ausgewiesen, nach einem operativen Gewinn von 434 Mio. CHF im Vorjahr. Bereinigt um Einmaleffekte hatte der operative Gewinn im Berichtszeitraum bei 308 Mio. CHF gelegen, nachdem im Vorjahr auf vergleichbarer Basis ein Plus von 552 Mio. CHF ausgewiesen worden war. Der Nettoverlust lag bei 564 Mio. CHF, nach einem Nettogewinn von 237 Mio. CHF im Vorjahr. CEO Brendan Cummins machte vor allem die deutlich gestiegenen Rohstoffkosten in der ersten Jahreshälfte sowie die zuletzt gesehene dramatische Nachfrageschwäche für den deutlichen Ergebnisrückgang verantwortlich. Besonders schwach hätten sich die Bereiche Industrielacke und Plastik entwickelt, welche unter der deutlich gesunkenen Nachfrage aus der Bau- und Automobilindustrie gelitten haben.

Für das laufende Fiskaljahr gab der Konzern keine Prognose ab. Zwar hätten sich die Rohstoffpreise in den ersten Monaten deutlich verringert. In Zusammenhang mit der weiterhin schwachen Nachfrageentwicklung erwartet der Konzern allerdings frühestens Ende 2009 eine deutlichere Erholung.

Die Aktie von Ciba notiert aktuell mit einem Minus von 0,41 Prozent bei 48,32 CHF. (10.02.2009/ac/n/a)


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