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06.02.2009
Royal Bank of Scotland hält an Versicherungssparte fest
aktiencheck.de

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Edinburgh (aktiencheck.de AG) - Die Royal Bank of Scotland Group plc (ISIN GB0007547838/ WKN 865142) hat den Verkauf ihrer Versicherungssparte RBS Insurance gestoppt.

Wie der britische Bankkonzern am Donnerstag erklärte, habe man sich entschieden, entsprechende Verhandlungen mit Kaufinteressenten für den Versicherungsbereich zu beenden. Zuvor habe sich das Board of Directors der im Zuge der internationalen Finanzkrise schwer angeschlagenen Bankgesellschaft angesichts der starken Marktposition der Konzernsparte RBS Insurance dafür entschieden, den Geschäftsbereich weiterhin innerhalb des Konzerns zu belassen.

Im vergangenen Jahr hatte die Royal Bank of Scotland das Versicherungsgeschäft zum Verkauf gestellt, um die Fokussierung auf das Kerngeschäft zu forcieren und die Finanzposition zu verstärken. Für die Sparte RBS Insurance, zu der die Autoversicherer Direct Line und Churchill gehören, wollte die Royal Bank of Scotland Medienberichten zufolge ursprünglich einen Verkaufspreis von bis zu 7 Mrd. Britischen Pfund (GBP) erzielen.

Die Aktie der Royal Bank of Scotland notierte in London zuletzt bei 22,00 Pence. (06.02.2009/ac/n/a)


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