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News - Ausland
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29.01.2009
Black & Decker verbucht Gewinneinbruch, streicht Stellen
aktiencheck.de
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Towson (aktiencheck.de AG) - Der US-Werkzeughersteller Black & Decker Corp. (ISIN US0917971006/ WKN 855120) gab am Donnerstag bekannt, dass sein Gewinn im vierten Quartal um 77 Prozent eingebrochen ist, was auf eine Restrukturierungsbelastung, eine schwache Nachfrage und einen Einmalertrag im Vorjahr zurückzuführen ist.
Der Nettogewinn erreichte 43,7 Mio. Dollar bzw. 73 Cents pro Aktie, im Vergleich zu 187,4 Mio. Dollar bzw. 2,94 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Dabei wurde das jüngste Ergebnis von einer Restrukturierungsbelastung in Höhe von 20,8 Mio. Dollar pro Aktie belastet, während das Vorjahresergebnis positiv von einem Steuerertrag in Höhe von 153,4 Mio. Dollar profitierte. Bereinigt um Einmaleffekte lag das jüngste Ergebnis bei 97 Cents pro Aktie. Der Umsatz verringerte sich um 16,6 Prozent auf 1,38 Mrd. Dollar.
Analysten hatten zuvor mit einem Gewinn von 67 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 1,41 Mrd. Dollar gerechnet. Für das laufende Quartal sehen sie ein EPS-Ergebnis von 74 Cents und Erlöse von 1,26 Mrd. Dollar.
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern mit einem EPS-Ergebnis von 1,75 bis 2,25 Dollar, während die durchschnittliche Marktschätzung hier 3,62 Dollar vorsieht.
Wie der Konzern weiter mitteilte, hat er im abgelaufenen Quartal zusätzliche Maßnahmen ergriffen, mit denen die Belegschaft um rund 1.200 Mitarbeiter reduziert wird, um die Kosten angesichts der schwachen Nachfrage zu senken.
Die Aktie von Black & Decker schloss gestern an der NYSE bei 38,74 Dollar. (29.01.2009/ac/n/a)
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