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Analysen - Ausland
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20.01.2009
Johnson & Johnson kaufen
Landesbank Berlin
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Berlin (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Landesbank Berlin, Emil Heppel, rät nach wie vor zum Kauf der Johnson & Johnson-Aktie (ISIN US4781601046/ WKN 853260).
Der Pharma-, Konsumgüter- und Medizintechnikkonzern habe für das abgelaufene 4. Quartal ein über den Erwartungen liegendes Ergebnis veröffentlicht. Allerdings habe sich die ungünstige Währungsentwicklung und die anhaltend intensive Konkurrenzsituation insbesondere in der Pharmasparte negativ ausgewirkt. Kostensenkungen und die in 2007 von Pfizer übernommenen Konsumgüteraktivitäten hätten sich als gute Stabilisatoren erwiesen. Der Konzernumsatz sei im 4. Quartal um 4,9% auf 15,2 Mrd. USD gesunken, wobei auf negative Wechselkurseffekte 3,9 Prozentpunkte entfallen seien.
Auffallend schwach habe sich das US-Geschäft gezeigt, wo der Umsatz um 6,9% auf 7,7 Mrd. USD zurückgegangen sei. Die internationalen Umsätze seien lediglich um 2,7% auf 7,5 Mrd. USD gesunken, wobei der operationale Zuwachs (ohne Wechselkursschwankungen) ein Plus von 5,4% verzeichnet habe. Der um Sonderfaktoren bereinigte Gewinn habe 2,6 Mrd. USD oder 0,94 USD je Aktie (GjA) betragen, was einen Anstieg um 3,1% bzw. 6,8% gegenüber dem Vorjahresquartal bedeute (Analystenkonsens: 0,92 USD pro Aktie).
In der aktuellen Konjunkturkrise gehören Konsumgüter- und Pharmaaktien zu den stabilsten.
Das Anlageurteil der Analysten der Landesbank Berlin für die Johnson & Johnson-Aktie bleibt deshalb bei "kaufen". (Analyse vom 20.01.2009) (20.01.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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