|
Analysen - Ausland
|
20.01.2009
Royal Bank of Scotland reduzieren
Independent Research
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von Independent Research, Pierre Drach und Markus Armer, senken ihr Rating für die Aktien der Royal Bank of Scotland (ISIN GB0007547838/ WKN 865142) von zuvor "akkumulieren" auf jetzt "reduzieren".
Die Royal Bank of Scotland (RBS) habe für das Gesamtjahr 2008 einen Milliardenverlust angekündigt. Nach Bankangaben könne dieser bei bis zu 28 Milliarden GBP liegen. Mit 15 bis 20 Milliarden GBP solle der Großteil des Verlustes aus Firmenwertabschreibungen resultieren. Vor Firmenwertabschreibungen solle sich der Verlust auf 7 bis 8 Milliarden GBP belaufen. Die Wertberichtigungen auf Kredite sollten zwischen 6,5 und 7 Milliarden GBP liegen.
Die RBS habe gleichzeitig davor gewarnt, dass weitere erhebliche Unsicherheiten und Risiken bestünden. Zudem sei die Ausgabe neuer Stammaktien über 5 Milliarden GBP bekannt gegeben worden. Das neue Kapital solle das bisher von der britischen Regierung gegebene Vorzugskapital ersetzen. Die britische Regierung sichere die Kapitalerhöhung ab und garantiere die Ausgabe der neuen Aktien bis zu 31,75 GBp je Aktie.
Nach Ansicht der Analysten dürfte durch die Kapitalerhöhung der Staatsanteil auf rund 70% steigen. Eine vollständige Verstaatlichung könne nicht mehr ausgeschlossen werden. Die EPS-Prognosen für 2008 bis 2010 seien auf -49,60 GBp, -3,60 GBp und -0,40 GBp gesenkt worden. Das Kursziel werde von zuvor 45 GBp auf jetzt 12 GBp gesenkt.
Die Analysten von Independent Research senken ihr Rating für die Aktien der Royal Bank of Scotland von zuvor "akkumulieren" auf jetzt "reduzieren". (Analyse vom 20.01.2009) (20.01.2009/ac/a/a)
|