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News - Marktberichte
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19.01.2009
SMI: Freundlich, Richemont meldet Umsatzrückgang
aktiencheck.de
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Zürich (aktiencheck.de AG) - Der Schweizer Aktienmarkt ist mit deutlichen Gewinnen in die neue Woche gestartet. Die am Morgen markierten Höchststände haben zur Stunde allerdings keinen Bestand. Der Swiss Market Index (SMI) liegt aktuell mit 0,74 Prozent im Plus und notiert bei 5.475,55 Indexpunkten. Der Swiss Leader Index (SLI) verbessert sich leicht um 0,28 auf 770,85 Zähler. Die Wall Street hat am Freitag nach einem turbulenten Handel fester geschlossen. Feiertagsbedingt findet heute in New York kein Handel statt. In Asien waren ebenfalls Gewinne auszumachen.
Der Luxusgüterkonzern Richemont gab heute bekannt, dass sein Umsatz im dritten Quartal um 7 Prozent zurückgegangen ist. Analysten waren im Vorfeld von einem unveränderten Umsatz ausgegangen. Auf Basis konstanter Währungen wurde ein Minus von 12 Prozent verbucht. Als Begründung für den Umsatzrückgang verwies der Konzern auf eine dramatisch gesunkene Nachfrage nach Luxusgütern. Man sehe sich dabei mit den schwierigsten Marktbedingungen seit 20 Jahren konfrontiert. Vor dem Hintergrund des derzeitigen wirtschaftlichen Klimas und der damit verbundenen Unsicherheiten sehe Richemont keinen Grund für Optimismus. Die Aktie verliert aktuell fast 4 Prozent. Im Sog dieser Meldung geben außerdem Swatch knapp 5 Prozent ab.
Am SMI-Ende finden sich Papiere der Credit Suisse mit -5,3 Prozent. Die beiden Versicherer Swiss Life und Swiss Re geben 3,8 bzw. 2,9 Prozent ab. Für Julius Bär geht es um 2,7 Prozent nach unten. Bei Titeln der Großbank UBS ist dagegen ein Plus von gut 1 Prozent auszumachen. Im Blick steht hier insbesondere eine Meldung aus Großbritannien. Wie heute bekannt wurde, hat die Royal Bank of Scotland im abgelaufenen Fiskaljahr nach vorläufigen Berechnungen vor außerordentlichen Goodwill-Abschreibungen einen Verlust von 7,0 bis 8,0 Mrd. Britischen Pfund angehäuft.
Zum Spitzenreiter avancieren Actelion mit einem satten Aufschlag von gut 4 Prozent. Kursgewinne von jeweils mehr als 2 Prozent fahren Synthes, Roche und ABB ein. Nestlé und Novartis legen 1,1 bzw. 0,7 Prozent zu. (19.01.2009/ac/n/m)
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