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15.01.2009
JPMorgan muss deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen
aktiencheck.de
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New York, NY (aktiencheck.de AG) - Die US-Großbank JPMorgan Chase & Co. (ISIN US46625H1005/ WKN 850628) konnte im vierten Quartal trotz der anhaltenden Finanzkrise einen Gewinn ausweisen. Dabei profitierte der Finanzkonzern von einem positiven Einmaleffekt, musste jedoch dennoch einen deutlichen Gewinnrückgang gegenüber dem Vorjahresquartal hinnehmen.
Wie der Finanzkonzern am Donnerstag erklärte, lag der Gesamtumsatz im Berichtszeitraum bei 17,23 Mrd. Dollar, nach 17,38 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal. Beim Nettoergebnis wurde ein Gewinn von 702 Mio. Dollar bzw. 7 Cents je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 2,97 Mrd. Dollar bzw. 88 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Ohne die Berücksichtigung eines außerordentlichen Einmaleffekts in Höhe von 1,33 Mrd. Dollar hätte der Finanzkonzern im Berichtszeitraum einen Verlust von 28 Cents je Aktie ausgewiesen.
Nach Aussage von CEO Jamie Dimon war das vierte Quartal vor allem durch die Auswirkungen der Finanzkrise gekennzeichnet, welche sich in den vergangenen Monaten weiter verschärft habe. Besonders deutliche Rückgänge hatte man in den Bereichen Investmentbanking sowie im Eigenhandel zu verzeichnen. Besonders belastet wurde das Ergebnis durch einen Anstieg der Rückstellungen für faule Kredite, welche im Vorjahresvergleich von 3,16 auf 8,54 Mrd. Dollar anstiegen. Auch wurde das Ergebnis durch hohe Abschreibungen und Wertberichtigungen belastet, hieß es weiter. Analysten hatten zuvor einen Break Even beim Ergebnis je Aktie sowie einen Umsatz von 18,83 Mrd. Dollar erwartet.
Für das laufende Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 49 Cents sowie einem Umsatz von 22,08 Mrd. Dollar.
Die Aktie von JPMorgan notierte zuletzt bei 25,91 Dollar. (15.01.2009/ac/n/a)
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