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13.01.2009
Liz Claiborne reduziert Kreditlinie, revidiert Prognosen nach unten
aktiencheck.de

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New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Bekleidungskette Liz Claiborne Inc. (ISIN US5393201018/ WKN 867665) hat am Dienstag ihre Ergebnisprognosen nach unten revidiert.

Demnach erwartet der Konzern für das vierte Quartal nunmehr ein Ergebnis aus dem fortgeführten Geschäft im Bereich eines Break Even bis zu einem Verlust von 15 Cents je Aktie, nachdem man hier zuvor einen Gewinn von 19 bis 24 Cents je Aktie in Aussicht gestellt hatte. Begründet wurde dieser Schritt mit dem weiterhin herausfordernden Marktumfeld sowie höheren Marketing-Aufwendungen, welche sich negativ auf die Margenentwicklung ausgewirkt habe. Analysten hatten zuvor ein EPS von 19 Cents sowie einen Umsatz von 1,04 Mrd. Dollar in Aussicht gestellt.

Gleichzeitig wurden die Vereinbarungen über eine Kreditlinie des Konzerns geändert. Demnach wurde die Kreditfazilität von zuletzt 750 Mio. Dollar auf 600 Mio. Dollar verringert und deren Laufzeit bis zum 31. Mai 2011 verlängert. Wie aus der Pressemitteilung weiter hervorgeht, wurden im vierten Quartal Verbindlichkeiten in Höhe von 175 Mio. Dollar beglichen. Zum Ende des Fiskaljahres 2008 konnte die Konzernverschuldung auf ungefähr 745 Mio. Dollar zurückgeführt werden, während man hier im Vorfeld eine Verschuldung im Bereich von 750 bis 775 Mio. Dollar angestrebt hatte.

Die Aktie von Liz Clairborne notiert aktuell mit einem Plus von 7,38 Prozent bei 3,19 Dollar. (13.01.2009/ac/n/a)


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