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29.12.2008
Intercell statet Phase-II-Studie mit IC43
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Wien (aktiencheck.de AG) - Die Intercell AG (ISIN AT0000612601/ WKN A0D8HW) startet eine klinische Phase II-Studie mit dem Impfstoffkandidaten zur Prävention von Infektionen mit dem Erreger Pseudomonas aeruginosa.
Wie der österreichische Impfstoffspezialist am Montag mitteilte, ist IC43 ein rekombinanter Subunit-Impfstoff, der aus zwei äußeren Membranproteinen von Pseudomonas aeruginosa besteht. In der Phase-II-Studie werden künstlich beatmete Intensiv-Patienten, die besonders anfällig für schwere und lebensbedrohliche Formen von Pseudomonoas aeruginosa-Infektionen sind mit Intercells prophylaktischem Pseudomonas aeruginosa-Vakzin geimpft. Es werden zwei unterschiedliche Dosierungen getestet.
Ziel der Studie ist die Untersuchung der Immunogenität und Sicherheit bei Patienten auf der Intensivstation sowie die Bewertung der Pseudomonas aeruginosa-Infektionsraten. Erste Ergebnisse werden für das zweite Halbjahr 2009 erwartet.
Darüber hinaus informierte Intercell, dass man trotz der intensiven Zusammenarbeit davon ausgeht, dass die U.S. Food and Drug Administration nicht alle verbleibenden administrativen Schritte hinsichtlich der Zulassung von IXIARO, einem Impfstoff zur Vorbeugung von Japanischer Enzephalitis, wie geplant mit 31. Dezember 2008 abschließen wird. Intercell geht nun von einer Zulassung zu Beginn des Jahres 2009 aus.
Die Aktie von Intercell schloss in Wien mit einem Minus von 0,23 Prozent bei 21,50 Euro. (29.12.2008/ac/n/a)
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