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News - Ausland
18.12.2008
Presse: Panasonic und Goldman Sachs einigen sich auf Sanyo-Verkauf
aktiencheck.de

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Kadoma (aktiencheck.de AG) - Wie der "Nikkei" am Donnerstag berichtet, haben sich nun die drei Finanzinstitute, die Großaktionäre der Sanyo Electric Co. Ltd. (ISIN JP3340600000/ WKN 856548) sind, alle dazu bereit erklärt, ihre Anteile an dem Elektronikunternehmen an die japanische Panasonic Corp. (ISIN JP3866800000/ WKN 853666), den weltgrößten Hersteller von Konsumelektronik, zu verkaufen.

Der Zeitung zufolge erwirbt Panasonic die Sanyo-Anteile für 131 Japanische Yen (JPY) pro Aktie. Das Gesamtvolumen der Transaktion beläuft sich damit schätzungsweise auf mehr als 560 Mrd. JPY. Bei den drei Sanyo-Großaktionären handelt es sich um die US-Bankgesellschaft Goldman Sachs Group Inc. (ISIN US38141G1040/ WKN 920332), die Daiwa Securities SMBC Co. und die Sumitomo Mitsui Banking Corp., wobei die drei Unternehmen über Vorzugsaktien insgesamt rund 70 Prozent an Sanyo halten.

Am Mittwoch haben sich laut der Zeitung Panasonic-President Fumio Ohtsubo und Goldman Sachs-Manager in Tokio getroffen. Dabei habe die US-Bank dem Verkauf ihrer Sanyo-Anteile zugestimmt. Die beiden anderen Sanyo-Großaktionäre hätten ihre Zustimmung bereits im Vorfeld erteilt.

Panasonic hatte sein ursprüngliches Angebot von 120 JPY für jede Sanyo-Aktie Anfang Dezember auf 130 JPY erhöht, was Goldman Sachs jedoch immer noch als zu niedrig erachtete. Am gestrigen Mittwoch habe man die Offerte noch einmal auf 131 JPY je Aktie angehoben und die US-Bank damit zum Verkauf ihrer Anteile bewegen können.

Die Aktie von Panasonic schloss heute in Tokio bei 1.021 JPY (-0,48 Prozent). (18.12.2008/ac/n/a)



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