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News - DAX 100
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15.12.2008
Presse: Fresenius hat trotz Stiftung Spielraum für künftige Zukäufe
aktiencheck.de
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Bad Homburg (aktiencheck.de AG) - Aktuellen Presseberichten zufolge muss die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung nicht in jedem Fall Mehrheitsaktionärin des Gesundheitskonzerns Fresenius SE (ISIN DE0005785638/ WKN 578563) bleiben. Dies schreibt das "Handelsblatt" am Montag in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf Dieter Schenk, einen der vier Testamentsvollstrecker der 1988 verstorbenen Fresenius-Inhaberin Else Kröner.
Damit hätte das Unternehmen Spielraum für künftige Zukäufe, so die Zeitung weiter. Zuvor hatte die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung signalisiert, dass sie nicht unbedingt Mehrheitsaktionärin des im MDAX notierten Gesundheitskonzerns bleiben muss. "Die Firmeninhaberin hat ihren Willen insoweit als eine Richtschnur, nicht als ein Dogma formuliert", zitiert die Zeitung Schenk. Sollte das expansive Unternehmen in Zukunft wieder im großen Stil zukaufen und dies mit einer Kapitalerhöhung finanzieren, würde die Stiftung kein Hindernis mehr sein. Sie würde gegebenenfalls bei einer Kapitalerhöhung nicht mitziehen, und somit den Verlust der Mehrheit im Konzern in Kauf nehmen, so die Zeitung weiter.
Die Fresenius-Vorzugsaktie schloss heute in Frankfurt bei unverändert 37,90 Euro. (15.12.2008/ac/n/d)
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