|
News - Ausland
|
28.11.2008
Royal Bank of Scotland: Staat hält nach Kapitalerhöhung die Mehrheit
aktiencheck.de
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Edinburgh (aktiencheck.de AG) - Die britische Großbank Royal Bank of Scotland Group plc (RBS) (ISIN GB0007547838/ WKN 865142) befindet sich nach Abschluss der Kapitalerhöhung mehrheitlich im Besitz des britischen Staates.
Wie aus einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung der britischen Großbank hervorgeht, wurden bis zum 25. November im Zuge der am 13. Oktober angekündigten Kapitalerhöhung 55.977.458 der neuen Anteilsscheine von den Anteilseignern der Großbank gezeichnet. Dies entspricht lediglich 0,24 Prozent der Anteilsscheine des Kreditinstituts.
Die restlichen 22.853.798.818 neuen Aktien des Kreditinstituts wird das britische Finanzministerium übernehmen, das sich im Vorfeld der 15 Mrd. Britische Pfund (GBP) schweren Kapitalerhöhung zur Übernahme aller nicht durch die Investoren gezeichneten Anteilsscheine der Bankgesellschaft verpflichtet hatte. Die neuen Aktien waren für jeweils 65,5 Pence angeboten worden.
Als Ergebnis hält der britische Staat nach Abschluss der Kapitalmaßnahme 57,9 Prozent der ausstehenden Aktien der britischen Großbank.
Die Aktie der Royal Bank of Scotland verliert in London derzeit 1,27 Prozent auf 54,30 Pence. (28.11.2008/ac/n/d)
|