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Analysen - Ausland
27.11.2008
Intercell für Risikobereite
Der Aktionär

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Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" empfehlen dem risikobereiten Investor die Aktie von Intercell (ISIN AT0000612601/ WKN A0D8HW).

Die Wiener würden noch vor Jahresende die Zulassung ihres am weitesten entwickelten Wirkstoffs erwarten. Die Zulassungsverfahren würden wie geplant voranschreiten. Analysten würden dem Impfstoff gegen japanische Enzephalitis ein Marktpotenzial von rund 350 Millionen Euro bescheinigen.

Mit der Übernahme von Iomai im Sommer dieses Jahres habe sich der Konzern die Rechte an einem Impfstoffpflaster gegen Reisedurchfall gesichert. Eine große Phase-III-Studie wolle Intercell im ersten Halbjahr 2009 starten. Wenn die Entwicklung erfolgreich abgeschlossen würde, rechne Intercell mit Erlösen von einer halben Milliarde Euro. Daneben werde aktuell ein weiterer viel versprechender Impfstoff gegen Hepatitis C getestet.

Novartis sei seit dem Jahr 2006 mit einem Anteil von knapp 16% Großaktionär von Intercell. Dank der Kooperation sei Intercells Kasse gut gefüllt. So würden derzeit gut 200 Millionen Euro auf dem Konto der Biotechfirma liegen. Die Experten würden davon ausgehen, dass die Zulassung des ersten Impfstoffes die Aktie von Intercell aus ihrer Lethargie wecken würde.

Risikobereite Investoren nutzen somit die derzeitigen Schnäppchenkurse der Intercell-Aktie, so die Experten von "Der Aktionär". Das Kursziel werde bei 30 Euro gesehen und ein Stoppkurs sollte bei 15,50 Euro gesetzt werden. (Ausgabe 49) (27.11.2008/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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