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News - Ausland
24.11.2008
Georg Fischer erwartet geringere EBIT-Marge
aktiencheck.de

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Schaffhausen (aktiencheck.de AG) - Der schweizerische Maschinenbaukonzern Georg Fischer AG (ISIN CH0001752309/ WKN 851082) spürt die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise und stellt sich auf die veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen ein.

Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, erarbeiten die Geschäftsfelder Automotive und AgieCharmilles Profitabilitäts- und Effizienzsteigerungsprogramme, um die Auswirkungen der wirtschaftlich angespannten Situation abfedern zu können.

Mit dem erfreulichen Umsatzwachstum aus den ersten neun Monaten des laufenden Jahres rechnet Georg Fischer für das Gesamtjahr mit einem Konzernumsatz, der insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Aufgrund der unsicheren Aussichten, die eine Neubewertung zur Folge haben, berichtigt Georg Fischer Goodwill- und Anlagenwerte (Impairment) bei GF Automotive. Zusammen mit anderen kleineren außerordentlichen Aufwendungen ergibt sich daraus eine einmalige Belastung des EBIT in der Größenordnung von 90 Mio. Schweizer Franken (CHF). Dem gegenüber stehen außerordentliche Erträge insbesondere aus dem Verkauf des Bereichs Verkehrstechnik in der Höhe von 40 Mio. CHF. Damit beläuft sich die außerordentliche Belastung der Erfolgsrechnung auf insgesamt rund 50 Mio. CHF. Aus heutiger Sicht erwartet Georg Fischer für das Jahr 2008, nach Berücksichtigung dieser außerordentlichen Effekte, nur noch eine EBIT-Marge von rund 3 bis 4 Prozent. Georg Fischer verfügt unter Berücksichtigung der Nettoverschuldung weiterhin über eine sehr solide Bilanzstruktur mit einem hohen Eigenkapitalanteil von über 40 Prozent.

Bisher stiegen die Aktien von Georg Fischer um 0,51 Prozent und stehen derzeit bei 196,00 CHF. (24.11.2008/ac/n/a)


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