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News - Marktberichte
19.11.2008
SMI meldet Abschläge, Bankenwerte schwach, Novartis gesucht
aktiencheck.de

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Zürich (aktiencheck.de AG) - Nach einem freundlichen Auftakt ist die Schweizer Börse in die Verlustzone gerutscht. Der Swiss Market Index (SMI) gibt aktuell 0,63 Prozent ab auf 5.639,70 Indexpunkte. Der Swiss Leader Index (SLI) verschlechtert sich daneben um 1,19 Prozent auf 765,65 Zähler. Die Vorgaben aus Übersee sind wenig hilfreich. Die Wall Street hat am Vorabend fester geschlossen. Die US-Futures deuten allerdings auf eine deutlich schwächere Eröffnung am Nachmittag hin. Ferner waren in Fernost überwiegend Verluste auszumachen. Konjunkturdaten wie die für den Nachmittag erwarteten Verbraucherpreise und Daten vom Immobilenmarkt in den USA werden mit Spannung erwartet.

Deutlich schwächer zeigt sich dabei der gesamte Finanzsektor. Titel der beiden Großbanken UBS und Credit Suisse fallen um jeweils rund 6 Prozent zurück. Julius Bär geben gut 2 Prozent ab. Abschläge in vergleichbarer Größenordnung sind bei Swiss Re, Zurich Financial und Bâloise auszumachen. Swiss Life halten sich mit -1 Prozent vergleichsweise stabil.

Außerhalb des Finanzsegments verlieren mitunter Holcim 1,4 Prozent, Actelion 1,3 Prozent und Syngenta ebenfalls 1,3 Prozent. Papiere des Pharmaschwergewichts Roche büßen 1,1 Prozent ein. Für ABB geht es um 0,6 Prozent nach unten. Eine noch schlechtere Entwicklung des Gesamtmarktes verhindert die Novartis-Aktie, die an der SMI-Spitze um gut 1 Prozent anzieht. Auf den Plätzen folgen Swisscom mit +0,9 Prozent und Nestlé mit +0,5 Prozent. Weitere Gewinner sind im SMI derzeit nicht auszumachen. (19.11.2008/ac/n/m)


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