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17.11.2008
UBS führt neues Vergütungsmodell ein
aktiencheck.de

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Zürich (aktiencheck.de AG) - Die schweizerische Großbank UBS AG (ISIN CH0024899483/ WKN UB0BL6) erklärte am Montag, dass sie ab 2009 ein neues Vergütungsmodell für den Verwaltungsrat und die Konzernleitung einführt. Das neue Vergütungsmodell werde längerfristig ausgerichtet und enger an die unternehmerische Wertschaffung gekoppelt.

Laut UBS gehört zu den wesentlichen Neuerungen, dass der Verwaltungsratspräsident nicht mehr in dieselben Anreizsysteme eingebunden ist wie die Konzernleitung und keine variable Komponente mehr erhält. Zudem basiere die variable Barvergütung für die Konzernleitung auf einem Bonus-Malus-System. Ein ähnliches Konzept gelte für die variable Aktienbeteiligung.

Der VR-Präsident und sämtliche Mitglieder der Konzernleitung würden für 2008 keine variable Vergütung erhalten. Die übrigen variablen Vergütungen für 2008 würden vom Verwaltungsrat nach Vorliegen der Geschäftsergebnisse bezüglich Höhe, Zusammensetzung und Zuordnung nach Rücksprache mit der EBK festgesetzt. Das neue Entschädigungssystem sei entsprechend den Vorgaben im Maßnahmenpaket der Schweizer Behörden und den sich in Ausarbeitung befindlichen Standards für die Finanzbranche mit der EBK besprochen worden. Diese Gespräche werden fortgesetzt und das System laufend auf die Einhaltung der Standards geprüft, hieß es.

Die Aktie der UBS notiert an der Heimatbörse derzeit bei 13,74 Schweizer Franken (-5,24 Prozent). (17.11.2008/ac/n/a)


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