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News - DAX 100
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13.11.2008
IVG Immobilien meldet Gewinnrückgang
aktiencheck.de
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Bonn (aktiencheck.de AG) - Die IVG Immobilien AG (ISIN DE0006205701/ WKN 620570) musste in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres angesichts der negativen Auswirkungen der Finanzkrise einen Ergebnisrückgang ausweisen.
Wie der im MDAX notierte Immobilienkonzern am Donnerstag erklärte, verbesserten sich die Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich von 365,6 Mio. Euro auf 450,0 Mio. Euro, was einem Plus von 23,1 Prozent entspricht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verringerte sich von 384,2 Mio. Euro auf 252,5 Mio. Euro, was einem Minus von 34,3 Prozent entspricht. Das bereinigte EBIT verringerte sich um 42,7 Prozent auf 228,7 Mio. Euro. Das Konzernergebnis lag nach neun Monaten mit 34,1 Mio. Euro um 87,0 Prozent unter den 261,9 Mio. Euro des Vorjahreszeitraums. Als wesentliche Ursachen für den deutlichen Ergebnisrückgang wurden vor allem nicht zahlungswirksame Belastungen aus der Bewertung von Immobilien genannt.
Der NAV, der Nettovermögenswert, sank gegenüber dem Stichtag 31.12.2007 in den ersten neun Monaten 2008 um 18,7 Prozent von 29,03 Euro auf 23,59 Euro je IVG-Aktie. Dabei wurde die Berechnungsmethode auf Grund der derzeitigen schwierigen Verhältnisse an den Finanz- und Immobilienmärkten angepasst. Nach bisheriger Berechnungsmethode hatte der NAV bei 26,71 Euro je Anteilsschein gelegen.
Für den IVG Konzern erwartet man für 2008 aus operativer Sicht eine Gesamtleistung (bereinigt um unrealisierte Marktwertänderungen des Geschäftsbereichs IVG Investment und Effekte des Kavernenteilverkaufs) zwischen 1,2 Mrd. Euro und 1,3 Mrd. Euro (Prognose Halbjahr 2008: 1,3 Mrd. Euro bis 1,4 Mrd. Euro). Das bereinigte EBIT sollte in einer Größenordnung zwischen 430 Mio. Euro und 460 Mio. Euro liegen und damit unverändert zur Halbjahresprognose. (Prognose Halbjahr 2008: 430 Mio. Euro bis 460 Mio. Euro). Nach Abzug des erwarteten Finanzergebnisses und der bereinigten Ertragsteuern ergibt sich ein Konzernergebnis aus der operativen Tätigkeit zwischen 160 Mio. Euro und 170 Mio. Euro.
Unter Berücksichtigung der erwarteten, nicht zahlungswirksamen, unrealisierten Marktwertänderungen des Geschäftsbereichs IVG Investment und Effekten aus dem Teilverkauf des Kavernengeschäfts sollte die Gesamtleistung des Geschäftsjahres 2008 bei 1,1 Mrd. Euro bis 1,2 Mrd. Euro (Prognose Halbjahr 2008: 1,2 Mrd. Euro bis 1,3 Mrd. Euro) liegen. Das bereinigte EBIT soll zwischen 300 Mio. Euro und 320 Mio. Euro (Prognose Halbjahr 2008: 270 Mio. Euro bis 300 Mio. Euro) liegen. Das Konzernergebnis sollte unter Berücksichtigung aller genannten Effekte in einer Spanne von 50 Mio. Euro bis 70 Mio. Euro liegen.
Angesichts der anhaltenden Auswirkungen der Finanzkrise sieht sich der Konzern zum jetzigen Zeitpunkt nicht n der Lage, eine Aussage bezüglich der geplanten Dividende für das abgelaufene Fiskaljahr zu treffen. Über den Dividendenvorschlag für das Jahr 2008 werde im Frühjahr 2009 nach Vorliegen der Jahresabschlüsse entschieden.
Die Aktie der IVG notiert aktuell mit einem Plus von 7,41 Prozent bei 4,64 Euro. (13.11.2008/ac/n/d)
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