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News - Nebenwerte
05.11.2008
H&R WASAG bildet Rückstellungen wegen Bußgeld
aktiencheck.de

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Salzbergen (aktiencheck.de AG) - Die H&R WASAG AG (ISIN DE0007757007/ WKN 775700) hat in Zusammenhang mit einem von der Europäischen Union verhängten Bußgeld Rückstellungen gebildet.

Wie der im SDAX notierte Konzern am Mittwoch erklärte, habe man entschieden, im Abschluss des dritten Quartals vorsorglich Rückstellungen in Höhe des Bußgeldbescheides von 22 Mio. Euro zu bilden. Dabei habe eine vorläufige Analyse der Begründung des Bescheides zwar ergeben, dass Einwendungen gegen die Belastung dem Grunde und der Höhe nach geltend gemacht werden sollen. Ob diese Einwendungen jedoch erfolgreich sind, bleibe jedoch aus Sicht des Vorstandes offen. Die Europäische Kommission hatte gegen Unternehmen der Hansen & Rosenthal-Gruppe und der H&R WASAG AG Bußgelder wegen wettbewerbswidriger Verhaltensweisen im Paraffinbereich in den Jahren 1994 bis 2005 verhängt.

Wie aus der Pressemeldung weiter hervorgeht, geht man für das laufende Fiskaljahr vor Belastungen aus der Kartellstrafe von einem Vorsteuerergebnis aus, das deutlich über der zuletzt publizierten Prognose von 50 bis 60 Mio. Euro liege. Angesichts der hohen Volatilitäten bei der Preisentwicklung der Rohstoffe könnte sich eine zusätzliche Bestandsabwertung von bis zu 15 Mio. Euro ergeben. Damit dürfte das um die oben genannte Rückstellung für das Kartellbußgeld bereinigte Ergebnis vor Steuern bei weiterhin stabiler Geschäftsentwicklung trotz des Bewertungseffektes im prognostizierten Bereich zwischen 50 und 60 Mio. Euro bewegen.

Die Aktie von H&R WASAG verliert aktuell 0,91 Prozent auf 14,10 Euro.
(05.11.2008/ac/n/nw)


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