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News - Ausland
22.02.2002
OSI Pharmac. starke Produktpipeline
finanzen.net

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OSI Pharmaceuticals (WKN 873205) ist ein forschungsorientiertes Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Suche, Entwicklung und Kommerzialisierung innovativer Produkte zur Behandlung von Krebs, Diabetes und weiteren Krankheiten fokussiert hat, so die Experten von "finanzen.net".

Für die Entwicklung und Vermarktung sei die Gesellschaft Kooperationen mit Partnern wie Genentech und Pfizer eingegangen. Das Unternehmen werde als einer der Stars im Bereich der Krebsforschung gesehen. Durch die Übernahme der Krebssparte von Gilead habe OSI nun sechs Krebsmedikamente in der klinischen Entwicklung. Mit Tarceva befinde sich ein Medikament bereits in Phase III. Dieses besitze potentiellen Blockbuster-Status.

Vor einer Woche habe die Gesellschaft ihre Zahlen für das vergangene Quartal präsentiert. OSI Pharmaceuticals habe das am 31. Dezember 2001 endende erste Fiskalquartal 2001 mit einem Nettoverlust von 142,4 Millionen Dollar oder 3,95 Dollar je Anteilsschein abgeschlossen. Der Verlust sei primär durch die Zahlung von 130,2 Millionen Dollar für die Übernahme der Krebssparte von Gilead verursacht worden. Bereinigt um Einmalzahlungen belaufe sich der Verlust auf 12,2 Millionen Dollar oder 34 US-Cent pro Aktie. Das entspreche eine Erhöhung von 118 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal mit einem Verlust von 5,6 Millionen Dollar oder 18 US-Cent je Anteilsschein.

Die neue Finanzierungsrunde habe das ohnehin gute Polster an kurzfristig verfügbaren Mitteln auf ungefähr 580 Millionen Dollar ausgebaut. Die Liquidität habe somit langfristig abgesichert werden können.

Neben diesen positiven Aspekten müsse man bedenken, das der Krebsmarkt zu den am härtesten umkämpften zähle. Nach Angaben von IMS Health habe sich das Marktvolumen für den gesamten Krebsmarkt im Jahr 2000 auf 10 Milliarden Dollar belaufen. Der Präsident von Defined Health Edward Saltzman, einem Consulting Unternehmen für die Pharmaindustrie, prognostiziere, dass ungefähr die Hälfte aller in klinischen Studien befindlichen Medikamente für die Krebsbekämpfung entwickelt würden. Aufgrund dessen würden die Anteile am Umsatzkuchen sehr beschränkt und die Umsatzerwartungen sollten mit Vorsicht betrachtet werden, obwohl das jährliche Wachstum des Krebsmarktes derzeit 11 Prozent betrage.



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