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News - Ausland
28.10.2008
Austrian Airlines muss deutliches Minus ausweisen
aktiencheck.de

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Wien (aktiencheck.de AG) - Die angeschlagene Fluggesellschaft Austrian Airlines AG (AUA) (ISIN AT0000620158/ WKN 875224) musste in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres angesichts der schwieriger werdenden konjunkturellen Rahmenbedingungen sowie der weiter hohen Kerosinpreise einen deutlichen Verlust ausweisen.

Wie der österreichische Flugkonzern am Dienstag erklärte, lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 1,89 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau. Beim operativen Ergebnis (EBIT) verzeichnete der Konzern einen Verlust von 34,0 Mio. Euro, nach einem Plus von 52,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte EBIT wurde auf -14,5 Mio. Euro beziffert, nach einem Plus von 51,7 Mio. Euro in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Beim Nettoergebnis stand ein Minus von 65,1 Mio. Euro zu Buche, nach einem Plus von 20,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Das vierte Quartal wird aus heutiger Sicht durch einen abrupten Einbruch der Nachfrage, negative Effekte aus dem Fuel-Hedging und dem stärker werdenden US-Dollar beeinflusst sein, teilte die Fluggesellschaft weiter mit. Angesichts des einsetzenden Wirtschaftsabschwungs und den daraus resultierenden Buchungsrückgängen ließe sich die bisherige Umsatzprognose nicht mehr aufrechterhalten. Vor Einmaleffekten erwartet der Konzern nunmehr einen Jahresverlust von 100 bis 125 Mio. Euro.

In Zusammenhang mit dem laufenden Privatisierungsprozess sei noch keine Entscheidung über den Verkauf des ÖIAG-Anteils getroffen worden. In diesem Zusammenhang habe der Aufsichtsrat der ÖIAG eine Verlängerung des Privatisierungsauftrags beantragt. Als Hauptinteressent für die krisengeschüttelte Fluglinie gilt die Deutsche Lufthansa AG (ISIN DE0008232125/ WKN 823212).

Die Aktie der Austrian Airlines notiert aktuell in Wien mit einem Plus von 3,64 Prozent bei 2,85 Euro. (28.10.2008/ac/n/a)



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