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23.10.2008
Bristol-Myers: Gewinn nach Einmalertrag verdreifacht, Erwartungen geschlagen, Ausblick erhöht
aktiencheck.de
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New York (aktiencheck.de AG) - Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb Co. (ISIN US1101221083/ WKN 850501) meldete am Donnerstag, dass sich sein Gewinn im dritten Quartal verdreifacht hat, was mit einem Einmalertrag aus dem Verkauf eines Geschäftsbereichs zusammenhängt. Die Erwartungen konnten geschlagen werden. Der Ausblick für 2008 wurde indes nach oben korrigiert.
Der Nettogewinn belief sich auf 2,58 Mrd. Dollar bzw. 1,29 Dollar pro Aktie, gegenüber 858 Mio. Dollar bzw. 43 Cents pro Aktie im Vorjahr. Dabei profitierte das jüngste Ergebnis vor allem vom Verkauf der Sparte ConvaTec, der das Ergebnis um 0,99 Dollar pro Aktie erhöhte. Vor Einmaleffekten lag der Gewinn bei 46 Cents (Vorjahr: 33 Cents) pro Aktie. Der Umsatz nahm um 14 Prozent auf 5,25 Mrd. Dollar zu.
Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 41 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 5,20 Mrd. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal stellen sie ein EPS-Ergebnis von 42 Cents bei Erlösen von 5,23 Mrd. Dollar in Aussicht.
Für 2008 erhöhte der Konzern seine EPS-Prognose (ohne ConvaTec-Effekte) auf 1,61 bis 1,66 Dollar (zuvor: 1,36 bis 1,46 Dollar). Analysten sehen hier einen Wert von 1,65 Dollar.
Die Aktie von Bristol-Myers Squibb schloss gestern an der NYSE bei 17,53 Dollar. (23.10.2008/ac/n/a)
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