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23.10.2008
Eli Lilly: Einmaleffekte belasten Ergebnis, Jahresprognose angehoben
aktiencheck.de
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Indianapolis (aktiencheck.de AG) - Der amerikanische Pharmakonzern Eli Lilly and Co. (ISIN US5324571083/ WKN 858560) musste im dritten Quartal aufgrund von Einmalbelastungen einen Verlust ausweisen.
Wie der Konzern am Donnerstag erklärte, lag der Gesamtumsatz im Berichtszeitraum bei 5,21 Mrd. Dollar, was gegenüber dem Vorjahreswert von 4,59 Mrd. Dollar einem Plus von 14 Prozent entspricht. Beim Nettoergebnis wurde ein Verlust von 465,5 Mio. Dollar bzw. 43 Cents je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 926,3 Mio. Dollar bzw. 85 Cents je Anteilsschein im Vorjahreszeitraum. Ohne die Berücksichtigung von Einmalbelastungen hatte der operative Gewinn im Berichtszeitraum bei 1,04 Dollar je Aktie gelegen. Ein Großteil der Einmaleffekte resultierte dabei aus einem bevorstehenden Vergleich mit einer laufenden Untersuchung in Zusammenhang mit dem Antidepressivum Zyprexa. Analysten hatten zuvor ein EPS von 1,02 Dollar sowie einen Umsatz von 5,09 Mrd. Dollar erwartet.
Für das vierte Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 1,02 Dollar sowie einem Umsatz von 5,51 Mrd. Dollar.
Ohne die Berücksichtigung von Einmalbelastungen erwartet der Pharmakonzern für das laufende Geschäftsjahr ein EPS von 3,97 bis 4,02 Dollar, nachdem man hier zuvor ein EPS von 3,85 bis 4,00 Dollar in Aussicht gestellt hatte.
Die Aktie von Eli Lilly notierte zuletzt bei 32,11 Dollar. (23.10.2008/ac/n/a)
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