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17.10.2008
Pfizer erwartet Einmalbelastungen aus Gerichtsvergleich
aktiencheck.de

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New York (aktiencheck.de AG) - Der US-Pharmakonzern Pfizer Inc. (ISIN US7170811035/ WKN 852009) hat bei den anhängigen Schadenersatzklagen in Zusammenhang mit einer speziellen Produktkategorie von Schmerzmitteln einen Vergleich erzielt.

Wie aus einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, geht man in Verbindung mit den nunmehr getroffenen Vergleichen von negativen Einmaleffekten in Höhe von insgesamt 894 Mio. Dollar vor Steuern für das dritte Quartal aus. Der Löwenanteil dieser Summe wird dabei zur Abdeckung von Schadenersatzansprüchen von Patienten verwendet, welche die von Pfizer vermarkteten Schmerzmittel der Kategorie NSAID betreffen. Diese wurden unter anderem für das Auftreten von Herzinfarkten verantwortlich gemacht. Pfizer hatte nach wiederholten Anschuldigungen das Schmerzmittel Bextra im Jahr 2005 freiwillig vom Markt genommen. Das Schmerzmittel Celebrex wird hingegen weiterhin vermarktet.

Im Zuge des Vergleichs wurden den Angaben zufolge 90 Prozent aller Patientenklagen abgedeckt. Bei den übrigen Verfahren soll bis Ende des Jahres ein Vergleich erzielt werden, teilte Pfizer weiter mit.

Die Aktie von Pfizer notiert aktuell mit einem Minus von 1,12 Prozent bei 16,78 Dollar. (17.10.2008/ac/n/a)


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