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News - Ausland
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21.02.2002
Wiener Städtischen Allg. Versicher.
Ad hoc
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www.optionsscheinecheck.de
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Laut vorläufigen Ergebnissen überschritten die direkt verrechneten Prämienein- nahmen der börsennotierten Wiener Städtischen Allgemeinen Versicherung AG (WKN 892804) im Jahr 2001 die 20-Milliarden-Schilling-Marke (1.455,62 Mio. EUR/20.029,77 Mio. ATS). Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von 4,8 Prozent. Die Versicherungsleistungen wuchsen im selben Zeitraum auf 1.122,90 Mio. EUR (15.451,44 Mio ATS; plus 6,6 Prozent). Die Schaden-/Unfallversicherung lag mit einem Prämienplus von 6,9 Prozent auf 616,44 Mio. EUR (8.482,40 Mio. ATS) deutlich über dem Marktwachstum. Erfreulich war auch der Rückgang der Schaden- /Unfallversicherungs-Leistungen um 11,1 Prozent auf 407,76 Mio. EUR (5.610,90 Mio. ATS). Das Prämienvolumen in der Auto-Versicherung stieg auf 229,89 Mio. EUR (3.163,36 Mio. ATS; plus 5,8 Prozent), die Leistungen - ohne Verkaufs- und Verwaltungskosten - betrugen 199,86 Mio. EUR (2.750,07 Mio. ATS). In der Krankenversicherung beliefen sich die Prämien auf 253,25 Mio. EUR (3.484,80 Mio. ATS; plus 3,4 Prozent). Die Krankenversicherungsleistungen erhöhten sich auf 207,76 Mio. EUR (2.858,84 Mio. ATS; plus 2,3 Prozent). In der Lebensversicherung ist der Zuwachs mit plus 3,3 Prozent geringer ausgefallen als im Vorjahr, das Prämienvolumen betrug 585,92 Mio. EUR (8.062,43 Mio. ATS). Der Anstieg bei den Versicherungsleistungen beläuft sich auf 29,6 Prozent. Deutliche Entlastungen zeichneten sich bei den Kosten ab, die um 5,2 Prozent auf 274,45 Mio. EUR (3.776,51 Mio. ATS) sanken. Die Kapitalanlagen beliefen sich mit Ende Dezember 2001 auf 6.712,61 Mio. EUR (92.367,53 Mio. ATS; plus 3,9 Prozent). Das Finanzergebnis war stark geprägt durch die Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten und sank auf 308,61 Mio. EUR (4.246,57 Mio. ATS). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird sich auf dem Niveau des Jahres 2000 einpendeln (19,66 Mio. EUR/270,53 Mio. ATS).
Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:
Wiener Städtische Aktiengesellschaft überschreitet 20-Milliarden-Schilling- Schallmauer, gute Entwicklung in den Sachsparten und bei den Kosten.
Laut vorläufigen Ergebnissen überschritten die direkt verrechneten Prämien- einnahmen der börsennotierten Wiener Städtischen Allgemeinen Versicherung AG im Jahr 2001 die 20-Milliarden-Schilling-Marke (1.455,62 Mio. EUR/20.029,77 Mio. ATS). Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von insgesamt 4,8 Prozent. Gleichzeitig wuchsen die Versicherungsleistungen im selben Zeitraum auf 1.122,90 Mio. EUR (15.451,44 Mio ATS) - das entspricht einer Erhöhung von 6,6 Prozent. In der Schaden-/Unfallversicherung lag die Wiener Städtische mit einem Prämienplus von 6,9 Prozent auf 616,44 Mio. EUR (8.482,40 Mio. ATS) deutlich über dem Marktwachstum. Zu dieser guten Entwicklung haben vor allem die Sachsparten Feuer- und Sturmschadenversicherung sowie die Kfz-Haftpflicht und Kaskoversicherung beigetragen. Erfreulich war auch der Rückgang der Schaden- /Unfallversicherungs-Leistungen um 11,1 Prozent auf 407,76 Mio. EUR (5.610,90 Mio. ATS), da vor allem Feuer-Großereignisse und Unwetterschäden weitgehend ausblieben. In der Auto-Versicherung zeichnete sich eine leichte Verbesserung des Schadensatzes, u.a. durch die Rücknahme von Rabatten, vermehrte Risikoselektion und den Rückgang der Sturm- und Hagelschäden, ab. Das Prämienvolumen stieg im vergangenen Jahr auf 229,89 Mio. EUR (3.163,36 Mio. ATS; plus 5,8 Prozent). Die Leistungen - ohne Verkaufs- und Verwaltungskosten - betrugen 199,86 Mio. EUR (2.750,07 Mio. ATS). In der Krankenversicherung beliefen sich die Prämieneinnahmen auf 253,25 Mio. EUR (3.484,80 Mio. ATS). Damit konnte im Vergleich zum Jahr 2000 eine Erhöhung von 3,4 Prozent verbucht werden. Die Krankenversicherungsleistungen erhöhten sich auf einen Betrag von 207,76 Mio. EUR (2.858,84 Mio. ATS; plus 2,3 Prozent). In der Lebensversicherung ist der Zuwachs mit plus 3,3 Prozent geringer ausgefallen als im Vorjahr: Infolge der angespannten Kapitalmarktsituation gegen Ende des Jahres nahm die Wiener Städtische Einmalerläge mit erhöhter, nicht marktkonformer Verzinsung nicht mehr an. Das Prämienvolumen betrug 585,92 Mio. EUR (8.062,43 Mio. ATS) und wird getragen durch Einnahmen aus Lebensversicherungen gegen laufende Prämie für langfristige Vorsorgeprodukte, die um 5,1 Prozent zulegten. Der Anstieg bei den Versicherungsleistungen im Ausmaß von 29,6 Prozent war u.a. bedingt durch das Abreifen kurzfristiger Einmalerläge, die 1996 noch knapp vor der Einkommenssteuerreform abgeschlossen wurden. Deutliche Entlastungen zeichneten sich im gesamten Kostenbereich ab. Dieser Posten verminderte sich um 5,2 Prozent auf 274,45 Mio. EUR (3.776,51 Mio. ATS). Die Kapitalanlagen der Wiener Städtischen beliefen sich mit Ende Dezember 2001 auf 6.712,61 Mio. EUR (92.367,53 Mio. ATS) und lagen damit um 3,9 Prozent höher. Das Finanzergebnis war stark geprägt durch die Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten und sank auf 308,61 Mio. EUR (4.246,57 Mio. ATS). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) wird sich auf dem Niveau des Jahres 2000 einpendeln (19,66 Mio. EUR/270,53 Mio. ATS).
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