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News - Ausland
15.10.2008
JPMorgan Chase muss Gewinneinbruch ausweisen
aktiencheck.de

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New York, NY (aktiencheck.de AG) - Die US-Großbank JPMorgan Chase & Co. (ISIN US46625H1005/ WKN 850628) musste im dritten Quartal aufgrund der Auswirkungen durch die internationale Finanzkrise einen deutlichen Gewinneinbruch ausweisen.

Wie der Finanzkonzern am Mittwoch erklärte, lag der Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 527 Mio. Dollar bzw. 11 Cents je Aktie, nach 3,4 Mrd. Dollar bzw. 97 Cents je Anteilsschein im Vorjahreszeitraum. Dabei beinhaltet das Ergebnis im Berichtszeitraum einen negativen Einmaleffekt in Höhe von 1,2 Mrd. Dollar in Zusammenhang mit der Aufstockung von Rückstellungen für faule Hypothekenkredite sowie einen positiven Einmaleffekt in Höhe von 581 Mio. Dollar in Verbindung mit der Übernahme des Privatkundengeschäfts von Washington Mutual. Als wesentliche Ursachen für den deutlichen Ergebnisrückgang nannte CEO Jamie Dimon neben der schwierigen Situation auf dem US-Hypothekenmarkt sowie dem kräftigen Einbruch im Investmentbanking vor allem die deutlich gestiegenen Refinanzierungskosten. Beim Umsatz wurde ein Rückgang von 16,11 Mrd. Dollar auf 14,74 Mrd. Dollar ausgewiesen. Analysten hatten zuvor einen Verlust von 21 Cents sowie einen Umsatz von 16,01 Mrd. Dollar erwartet.

Für das laufende Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 60 Cents sowie einem Umsatz von 20,65 Mrd. Dollar.

Die Aktie von JPMorgan Chase notierte zuletzt bei 40,71 Dollar. (15.10.2008/ac/n/a)


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