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Analysen - Ausland
20.02.2002
Agilent kein Handlungsbedarf
Wegelin & Co.

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Die Wertpapierexperten von Wegelin & Co. Privatbankiers aus der Schweiz sehen in den Titeln der Agilent Technologies Inc. (WKN 929138) keinen Handlungsbedarf.

Der einst zu H-P gehörende Ausrüster für Testelektronik und Instrumente habe nachbörslich einen Verlust von 29 US-Cents für das erste Quartal 2002 gemeldet, womit der Fehlbetrag deutlich tiefer ausgefallen sei, als die vom Markt befürchteten 43 US-Cents. Der Umsatz sei bei 1,43 Mrd. US-Dollar zum Liegen gekommen und übertreffe die geschätzten 0,33 Mrd. US-Dollar. Die Bruttomarge habe sich von 52,44% auf noch 42,5% ermäßigt.

Im vierten Quartal habe Agilent noch Orderstornierungen im Umfang von 250 Mio. US-Dollar hinnehmen müssen. Im ersten Quartal 2002 seien es nur noch Stornierungen im Wert von 80 Mio. US-Dollar gewesen. Die Firmenleitung bezeichne aber das Umfeld als nach wie vor sehr schwierig. Trotzdem würden die Prognosen für das zweite Quartal 2002 darauf schließen lassen, dass sich die Situation einigermaßen stabilisiert habe. Anstelle eines Verlustes pro Aktie von 32 US-Cents rechne Agilent mit 20 bis 30 Cents Fehlbetrag. Bis zur Mitte des Jahres 2002 sollten weitere 18% der Belegschaft reduziert werden, um damit die Kosten unter Kontrolle zu halten.

Solle sich die Aktie ob dem besseren Abschneiden im ersten Quartal 2002 und den hoffnungsvolleren Prognosen für das zweite Quartal 2002 mit Avancen in Szene setzen können, dürften diese Kurssteigerungen vorerst kurzer Natur bleiben. Daher ergibt sich kein wirklicher Grund, so die Aktienexperten von Wegelin & Co, sich bei der Agilent-Aktie zu exponieren.


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