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29.09.2008
Akzo Nobel streicht 3.500 Stellen, setzt Aktienrückkauf aus
aktiencheck.de

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Arnheim (aktiencheck.de AG) - Der niederländische Chemiekonzern Akzo Nobel N.V. (ISIN NL0000009132/ WKN 914188) meldete am Montag, dass er angesichts der Finanzmarktkrise 3.500 Arbeitsplätze abbauen und ein Aktienrückkauf-Programm aussetzen wird.

Wie der Konzern mitteilte, will er bis Ende 2011 eine EBITDA-Marge von mindestens 14 Prozent erreichen. Dies soll über organisches Wachstum und ausgewählte Akquisitionen, eine schnellere Hebung der ICI-Synergien (100 Prozent bis 2010), Margen-Management-Programme (Verbesserungen bei Preisgestaltung und Beschaffung) sowie über eine rigorose Kosten-Kontrolle auf sowohl Corporate als auch Business-Ebene (zusätzliche Kosteneinsparungen von mindestens 100 Mio. Euro) erzielt werden. Die ICI-Synergien, zusammen mit den genannten zusätzlichen Kosteneinsparungen, werden dabei zu einem Abbau von insgesamt 3.500 Stellen bis 2011 führen.

Darüber hinaus wird ein Aktienrückkauf-Programm im Gesamtvolumen von 4,6 Mrd. Euro seit 2007, in dessen Rahmen noch eigene Aktien im Wert von 1,6 Mrd. Euro zurückgekauft werden können, vorerst ausgesetzt.

Für das Gesamtjahr 2008 bekräftigte der weltgrößte Hersteller von Lacken seine bisherige Planung. Demnach rechnet man weiterhin mit einem EBITDA vor Einmaleffekten (bei konstanten Währungen) nahe des Vorjahreswertes von 1,87 Mrd. Euro.

Die Aktie von Akzo Nobel verliert in Amsterdam derzeit 7,18 Prozent auf 32,95 Euro. (29.09.2008/ac/n/a)


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