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News - Ausland
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24.09.2008
US-Behörden weiten Shortselling-Verbot aus
aktiencheck.de
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New York (aktiencheck.de AG) - Die zuständige US-Behörde SEC hat ihr vorübergehendes Shortselling-Verbot wegen der jüngsten Marktturbulenzen ausgeweitet. Dies teilte die New York Stock Exchange, die Tochtergesellschaft des Börsenbetreibers NYSE Euronext Inc. (ISIN US6294911010/ WKN A0MLCE) am Mittwoch mit.
Demnach wurden für weitere 12 Werte Shortgeschäfte vorerst untersagt. Dazu zählen unter anderem die Aktien des Technologiekonzerns International Business Machines Corp. (IBM) (ISIN US4592001014/ WKN 851399) und des größten amerikanischen Steuerberatungsunternehmen H&R Block Inc. (ISIN US0936711052/ WKN 859376).
Das Verbot von Shortgeschäften bezog sich zunächst nur auf die Finanzbranche, wurde in den letzten Tagen aber vermehrt auf andere Branchen ausgedehnt. Auf der Liste stehen inzwischen auch Aktien der Autobauer General Motors Corp. (GM) (ISIN US3704421052/ WKN 850000) und Ford Motor Co. (ISIN US3453708600 / WKN 502391) oder des Mischkonzerns General Electric Co. (GE) (ISIN US3696041033/ WKN 851144). Die Spekulation auf fallende Kurse ist damit mittlerweile für über 900 statt bisher knapp 800 US-Aktien untersagt.
Duncan Niederauer, CEO des transatlantischen Börsenbetreiber NYSE Euronext sagte, er gehe davon aus, dass das Shortselling-Verbot verlängert werde. Das Verbot war zunächst auf 10 Tage bis zum 2. Oktober 2008 befristet. Die SEC hat aber die Möglichkeit, dieses Verbot auf 30 Tage zu verlängern, jedoch nicht länger.
Die Aktie von NYSE Euronext notiert aktuell bei 38,06 Dollar (-1,30 Prozent), Papiere von IBM bei 115,55 Dollar (+0,16 Prozent). H&R Block verlieren 2,20 Prozent auf 23,14 Dollar, General Motors 1,96 Prozent auf 10,51 Dollar und General Electric 1,24 Prozent auf 24,64 Dollar. Dagegen legen Anteilscheine von Ford 2,47 Prozent auf 4,98 Dollar zu. (24.09.2008/ac/n/a)
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