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News - Ausland
22.09.2008
Presse: Bradford & Bingley - Britische Finanzaufsicht bemüht sich um Käufer
aktiencheck.de

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Bingley (aktiencheck.de AG) - Die britische Finanzaufsichtsbehörde Financial Services Authority (FSA) befindet sich einem Pressebericht zufolge derzeit auf der Suche nach einem Käufer für den angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Bradford & Bingley plc (ISIN GB0002228152/ WKN 602362).

Wie die britische Tageszeitung "The Times" unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, konnte die FSA bislang jedoch keinen Käufer für die im Zuge der allgemeinen Finanzkrise in Schieflage geratene Hypothekenbank ausfindig machen. Zuletzt habe die britische Finanzaufsicht unter anderem Gespräche mit der National Australia Bank (NAB), dem niederländischen Allfinanzkonzern ING Groep N.V. (ISIN NL0000303600/ WKN 881111) sowie der spanischen Großbank Banco Santander S.A. (ISIN ES0113900J37/ WKN 858872) geführt, ohne dabei jedoch bislang zählbare Erfolge vorweisen zu können. Nach Informationen der Zeitung hätten die NAB und die spanische Banco Santander gleich abgewunken, während die Intentionen von ING hinsichtlich einer Übernahme von Bradford & Bingley bis zuletzt unklar geblieben seien.

Bradford & Bingley selbst sieht sich nicht auf fremde Hilfe angewiesen: Nach Aussage des Hypothekenfinanzierers habe man derzeit weder finanzielle Probleme noch befinde man sich in Verhandlungen mit einer der drei oben genannten Banken, erklärte die Bankgesellschaft gegenüber der Zeitung.

Nach Informationen der Zeitung dürfte sich Bradford & Bingley mittelfristig nicht in akuter Gefahr befinden. Der zuletzt gesehene, drastische Verfall des Aktienkurses sowie Spekulationen über eine mögliche Pleite der Bank in Zusammenhang mit Refinanzierungsproblemen hätten die Kontrollbehörden auf den Plan gerufen.

Die Aktie von Bradford & Bingley notiert aktuell in London mit einem Plus von 8,1 Prozent bei 30,00 Pence. (22.09.2008/ac/n/a)


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