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08.09.2008
Presse: Kodak-Chef will Analog-Geschäft nicht schließen
aktiencheck.de
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Rochester, NY (aktiencheck.de AG) - Antonio Perez, Chef der amerikanischen Eastman Kodak Co. (ISIN US2774611097/ WKN 850937), will den umgebauten und sanierten Imaging-Konzern noch stärker auf das Geschäft mit privaten und professionellen Druckern ausrichten, hat aber für die weiter schrumpfende Analogsparte vorerst eine Bestandsgarantie abgegeben. Dies berichtete die "WirtschaftsWoche" am Samstag in einer Vorabausgabe.
"Dank der Radikalkur der vergangenen Jahre ist das Analoggeschäft wieder sehr profitabel. Da sehe ich keinen Grund, es aufzugeben." Hauptwachstumstreiber des Konzerns aber soll künftig das Druckgeschäft werden. "Hier sehe ich riesige Chancen", so Perez gegenüber dem Magazin.
"Derzeit entstehen rund 85 Prozent aller weltweit professionell gedruckten Seiten, ob Buch oder Medikamentenverpackung, in Offset-Technik. Alle anderen Technologien - auch unser Tintendruck - konkurrieren um die restlichen 15 Prozent. Um die können wir uns mit allen Wettbewerbern schlagen, oder wir können die Offset-Welt angreifen. Genau da werden wir nun Druck machen." Die Resonanz auf die professionellen Drucker, die Kodak im Juni auf der drupa vorgestellt hat, sei "extrem positiv", so Perez.
Wie das Magazin weiter berichtete, sieht Perez im Geschäft mit Tintenstrahldruckern für Privatkunden, das erst 2007 angelaufen ist, gute Chancen, den letztjährigen Absatz von 520.000 Druckern im laufenden Jahr stark zu verbessern. "Schon 2008 wollen wir den Absatz verdoppeln bis verdreifachen. Wir gehen davon aus, bereits 2010 mit dem Geschäftsfeld profitabel zu sein. Wir sind gut unterwegs."
Die Aktie von Eastman Kodak schloss am Freitag an der NYSE bei 15,13 Dollar. (08.09.2008/ac/n/a)
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