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Analysen - Ausland
22.09.1999
Motorolas Akquisition belastet
UBS Warburg

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Das Investmenthaus Warburg Dillon Read hat gestern in Aussicht gestellt, die Gewinnschätzungen für das High-Tech-Unternehmen Motorola (WKN: 853936, MOT) nach unten zu revidieren.

Damit ziehe man Konsequenzen aus der bekanntgegeben Akquisition von General Instrument Corp. (GIC). Dadurch dürften die Gewinne Motorolas im Jahr 2000 niedriger ausfallen.

Nach Angaben des Analysten Schlesinger schätze man für das Jahr 2000 einen Gewinnrückgang pro Aktie von $0,10. Dies sei jedoch noch eine konservative Prognose. Diese Zahl könnte jedoch reduziert werden, sofern sich das Kerngeschäft des Konzerns im 3. Quartal besser als erwartet entwickeln werde.

Vom strategischen Gesichtspunkt her sei die Akquisition ein Schritt in die richtige Richtung. Denn bisher habe Motorola deutliche Marktanteile an AT&T (WKN: 868400, T) verloren. Dies werde sich durch die Akquisition ändern. Außerdem springe MOT dann in eine führende Position hinsichtlich der Breitbandzugangstechnik.

Lasse man die Synergieeffekte der Fusion außer Acht, dürften die Gewinne um 15 bis 18 Cent im Jahr 2000 verwässern. Schlesinger schätzt den Gewinn dieses Jahres auf $3,10.

Schlesinger bekräftigt erneut seine Kaufempfehlung und erwartet in 12 Monaten einen Kurs von $110. Damit liegt das Kursziel etwa 20% über dem aktuellen Kurs.



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