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Analysen - Ausland
22.08.2008
Allied Irish Banks kaufen
Geldbrief

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Vaduz (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Geldbrief" raten, die Aktie der Allied Irish Banks (ISIN IE0000197834/ WKN 861542) am Börsenplatz London zu kaufen.

Der reichste Mann Irlands, Sean Quinn, habe sich kürzlich mit 15% an der Anglo Irish Bank beteiligt. Kurz darauf seien mit Janus Capital und Invesco zwei renommierte Fondsgesellschaft auf den Zug aufgesprungen. Auch die Allied Irish Banks gebe es im Zuge der US-Hypothekenkrise im Sonderangebot und auch hier scheine es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis sich strategische Investoren positionieren würden.

Trotz eines angespannten Umfelds bleibe Irland ein vielversprechender Standort für Banken. Mit einem Blick auf die Bewertung falle auf, dass inzwischen alle Risiken im gegenwärtigen Kursniveau eingepreist seien. Das KGV 2008e betrage 5 und die Dividendenrendite liege bei fast 9%. In der Prognose seien bereits Gewinnrückgänge für 2008 und 2009 berücksichtigt.

Hinsichtlich der geringen Marktkapitalisierung von nur noch gut 7 Mrd. Euro wäre die Allied Irish Banks für einen Interessenten leicht zu übernehmen. Zudem sei das Kreditinstitut auch im Wachstumsmarkt Osteuropa (Polen, Bulgarien) vertreten. Zudem halte die Gesellschaft einen Anteil in Höhe von 24,6% an der US-Bank M&T. Dieser habe derzeit einen Wert von rund 1,35 Mrd. Euro. Damit könnte bei einer Übernahme mehr als ein Drittel des Kaufpreises durch den Verkauf der Beteiligungen refinanziert werden.

Die Experten vom "Geldbrief" nehmen den Titel in ihr Top-Ten-Depot auf und raten, die Aktie der Allied Irish Banks am Börsenplatz London zu kaufen. Das Kursziel sehe man bei 15,00 Euro und ein Stoppkurs sollte bei 6,80 Euro platziert werden. (Ausgabe 16 vom 21.08.2008) (22.08.2008/ac/a/a)



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