|
Analysen - DAX 100
|
08.02.2002
Deutz spekulatives Investment
Die Telebörse-online
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Nach Ansicht der Analysten von "Die Telebörse-online" ist die Aktie der Deutz AG (WKN 630500) nur für spekulative Anleger interessant.
Gordon Riske sei ein Stahlmanager wie aus dem Bilderbuch, als solcher blicke er gern weit in die Zukunft. Der Frankfurter Allgemeinen Zeitung habe er jüngst gesteckt, sein seit Jahren gebeutelter Konzern Deutz werde 2002 ein positives Ergebnis verzeichnen. "Wenn die konjunkturelle Erholung in diesem Jahr nicht ganz daneben geht, werden wir die Gewinnzone erreichen", habe er gesagt.
Deutz habe oft Probleme bei dem gehabt, was unterm Strich übrig geblieben sei: Der Verlust habe sich 1999 und 2000 je über neun Milliarden Euro belaufen. Auch im Jahr 2001 werde der Konzern nach Steuern ein negatives Ergebnis verbuchen.
Riske versuche seit einiger Zeit den Deutz-Konzern zu sanieren - er sei vor einigen Jahren durch Manipulationen bei Tochterfirmen in die Schieflage geraten. Dies sei kein leichtes Unterfangen mit ehemals 10.000 Mitarbeitern (1996). Immerhin: Riske habe die Probleme erkannt und steuere gegen. Aber der Markt, sei schwierig und Riske komme nur langsam voran.
Der Umsatz habe 2000 bei rund 1,3 Milliarden Euro stagniert. Im November 2001, als die Auswirkungen des 11. Septembers klar geworden seien, habe Riske die Gehälter aller Manager um zehn Prozent gekürzt. Von der Belegschaft hätten weitere 700 das Unternehmen verlassen müssen, nun verfüge der Konzern noch über 5.200 Beschäftigte.
Das Eigenkapital habe im Jahr 2000 lediglich zwölf Prozent der Bilanzsumme betragen. Aktuelle notiere die Deutz-Aktie bei 2,3 Euro, Tendenz steigend.
Die Deutz-Aktie ist nur für spekulative Investoren interessant, so die Analysten von "Die Telebörse-online".
|